Abo
  • Services:

Spieletest: Destroy All Humans - Witziger Sci-Fi-Thrash

Ungewöhnlicher Action-Titel von THQ

Hand aufs Herz: Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, dass in Science-Fiction-Filmen am Ende nicht strahlende Helden wie Tom Cruise, Will Smith oder Bruce Willis die Erde retten, sondern stattdessen die Außerirdischen den Sieg davontragen? Eben. Destroy All Humans gibt einem jetzt die Möglichkeit dazu, endlich auch mal die grünen (respektive grauen) Männchen zu ihrem Recht kommen zu lassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Destroy all Humans (PS2/Xbox)
Destroy all Humans (PS2/Xbox)
Von Beginn an lässt Destroy All Humans keinen Zweifel daran, dass hier der Humor im Mittelpunkt steht - angefangen beim Intro-Nachrichtensprecher in Schwarz-Weiß über die bizarre Hintergrundgeschichte bis hin zu den klischeehaft einem 50er-Jahre-US-Serienidyll entstammenden Menschen: Hier atmet alles den Geist solcher Scifi-Komödien wie Mars Attacks. In der Rolle des kleinen Außeriridischen Crypto reist man mit seiner Untertasse auf die Erde, um wertvolle DNS einzusammeln - der eigenen Rasse droht sonst nämlich die Degenerierung und so dann früher oder später die Auslöschung. Da die Erdenbewohner ihre DNS naturgemäß aber nicht freiwillig hergeben, muss eben ein bisschen nachgeholfen werden: Zuerst wird die Bevölkerung angegriffen, erledigt und dann - per simplen Knopfdruck - ihr Gehirnstamm aus dem Kopf extrahiert. Klingt eklig, sieht aber sehr unterhaltsam aus - wie so vieles in diesem Spiel.

Inhalt:
  1. Spieletest: Destroy All Humans - Witziger Sci-Fi-Thrash
  2. Spieletest: Destroy All Humans - Witziger Sci-Fi-Thrash

Screenshot #1 (Xbox)
Screenshot #1 (Xbox)
Auch wenn man als Alien natürlich mit schicken Waffen wie einer Laserkanone ausgerüstet ist, gestaltet sich der DNS-Klau oft ganz schön anstrengend - gerade Farmbesitzer oder Polizisten greifen auch schon mal zur Schrotflinte und bescheren dem eigenen Energieschild so schmerzliche Schäden. Gut, dass Extras wie etwa Anal-Sonden zur Verteidigung bereitstehen - hat man die dem Angreifer in den Allerwertesten gejagt, ist er mehr damit beschäftigt, sein Hinterteil festzuhalten als dem armen Alien eins überzubraten.

Screenshot #2 (Xbox)
Screenshot #2 (Xbox)
Crypto kann aber noch mehr - etwa Objekte und Personen scannen und ihre Gedanken lesen. Lesenswerte Dialoge gibt es haufenweise, aber auch die weniger ausführlichen (etwa die "Muh"-Gehinrströme einer Kuh) sind recht witzig. Toll ist auch die Telekinese: Per simplen Knopfdruck lässt sich so einiges in die Luft heben und dann wild in der Gegend umherschleudern.

Rücken die Menschen in Scharen an, kann unser kleines Alien das Ganze nicht mehr mit Handfeuerwaffen lösen - da empfiehlt es sich dann, im eigenen Ufo Platz zu nehmen und von dort aus Angst und Zerstörung zu säen; praktisch alle Szenarien sind zerstörbar und hinterlassen beim Beschuss nette Explosionen und Brandkrater.

Spieletest: Destroy All Humans - Witziger Sci-Fi-Thrash 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. 5,99€
  4. (-46%) 24,99€

Bibabuzzelmann 13. Jul 2005

Ja, ich konnte nicht, mein Internet war lahmgelegt *g Aber nen schönen Namen hast du...

the_spacewürm 12. Jul 2005

Wenn man keine Ahnung hat...

Stefan Steinecke 11. Jul 2005

Wie würdest du dein vorliegendes Posting charakterisieren?

Tropper 11. Jul 2005

Wie kommst du bei XBox auf .NET?

Tilman Baumann 11. Jul 2005

Jo, solange ich nicht auf den naechsten Savepoint warten muss sondern einfach nur die...


Folgen Sie uns
       


Nuraphone Kopfhörer- Test

Der Nuraphone bietet einen automatischen Hörtest, der den Frequenzgang des Kopfhörers je nach Nutzer unterschiedlich einstellt. Die Klangqualität des ungewöhnlichen Kopfhörers hat Golem.de im Test überzeugt.

Nuraphone Kopfhörer- Test Video aufrufen
IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

Eden ISS: Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner
Eden ISS
Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

Wer in der Antarktis überwintert, träumt irgendwann von frischem Grün. Bei der Station Neumayer III hat das DLR vor einem Jahr ein Gewächshaus in einem Container aufgestellt, in dem ein Forscher Salat und Gemüse angebaut hat. Das Projekt war ein Test für künftige Raumfahrtmissionen. Der verlief erfolgreich, aber nicht reibungslos.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Eden ISS DLR will Gewächshaus-Container am Südpol aus Bremen steuern
  2. Eu-Cropis DLR züchtet Tomaten im Weltall
  3. NGT Cargo Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

    •  /