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Microsoft zahlt Kopfgeld an Tippgeber des Sasser-Autors

250.000 US-Dollar für zwei Tippgeber

Nach der Verurteilung des Urhebers des Sasser-Wurms im Prozess vor dem Landgericht Verden wird Microsoft 250.000 US-Dollar (ca. 209.290 Euro) an die Personen auszahlen, deren Hinweise im Mai 2004 zur Ermittlung des Täters geführt hatten. Nach Medienberichten handelt es sich bei den beiden Personen um Schulkameraden des Täters.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Anti-Virus-Belohnungsprogramm wurde Ende 2003 von Microsoft ins Leben gerufen, um die Arbeit der Ermittlungsbehörden im Kampf gegen Computerkriminalität durch Kopfgelder für Denunzianten zu unterstützen.

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"Das Urteil zeigt, dass die Programmierung und Verbreitung von Internet-Viren und -Würmern kein Kavaliersdelikt ist, sondern eine Straftat, durch die erhebliche Schäden entstehen. Wir hoffen, dass davon ein Signal an mögliche Nachahmer ausgeht", sagte Dorothee Belz, Director Law and Corporate Affairs und Mitglied der Geschäftsführung bei der Microsoft Deutschland GmbH. "Der Fahndungserfolg und die Verurteilung des Täters ist das Ergebnis einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Microsoft und den Ermittlungsbehörden. Dies bestätigt uns darin, bei der Bekämpfung von Computerkriminalität weiterhin auch unkonventionelle Wege wie mit unserem Belohnungsprogramm zu gehen."

Der von den bisher genannten Geschädigten bezifferte Schaden durch den Wurm soll sich auf rund 130.000 Euro belaufen - wohl nur ein Bruchteil des insgesamt angerichteten Schadens. Der Angeklagte hatte bei der Polizei und vor Gericht ein Geständnis abgelegt.

Der mittlerweile 19-jährige Autor der Würmer "Sasser" und "Netsky" wurde zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wird. Damit blieb das Gericht leicht unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die eine zweijährige Jugendstrafe gefordert hatte, diese aber auch zur Bewährung ausgesetzt sehen wollte. Die Bewährungszeit wurde auf drei Jahre bemessen. Als Bewährungsauflage wurden 30 Stunden gemeinnützige Arbeit verordnet.

Microsoft hatte mit dem "Anti-Virus-Reward-Program" einen Etat für Kopfgelder ausgesetzt, um weltweit die Jagd auf Verantwortliche für die Verbreitung von Würmern und Viren zu unterstützen. Bei der Gründung erhielt die Initiative ein Startkapital von 5 Millionen US-Dollar.

Die ersten 250.000 US-Dollar Kopfgeld setzte Microsoft für die Ergreifung und Verurteilung desjenigen aus, der für die Verbreitung des Blaster-Wurms verantwortlich ist. Weitere 250.000 US-Dollar Belohnung setzte das Softwareunternehmen auf die Ergreifung und Verurteilung der Person aus, die den Sobig-Wurm in die Welt gesetzt hatte.



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sag ich nich 21. Jul 2005

cool, ein kostenloses forum

Daemon 13. Jul 2005

Hallo erstmal, will ich euch mal das meterlange Scrollen durch ausgedehntes quoteln...

V. Delay 12. Jul 2005

Na bitte, Du kannst es doch! Braver Junge! Und wenn Du so weiter machst wird Mutti auch...

JTR 12. Jul 2005

Und was im Register mal ist bleibt. Zumindest hier in der Schweiz. Und ich vermute die...

JTR 12. Jul 2005

Vorallem weil du für 30'000€ in Spanien dir ne Hütte hinaust. Dann noch ein Auto und...


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