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Stiftung übernimmt Ubuntu

Mark Shuttleworth stellt 10 Millionen US-Dollar Gründungskapital. Canonical und der Unternehmensgründer Mark Shuttleworth, die hinter der Debian-basierten Linux-Distribution Ubuntu stehen, haben jetzt eine Stiftung gegründet, die sich künftig um die Distribution kümmert und deren Entwickler anstellen soll. Dazu wurde die "Ubuntu Foundation" mit einem Startkapital von 10 Millionen US-Dollar ausgestattet.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Stiftung übernimmt die Domain ubuntu.com(öffnet im neuen Fenster) und die Kern-Entwickler von Ubuntu. Sie soll sicherstellen, dass die Distribution auf Dauer Bestand hat. Als erster Schritt wurde Ubuntu 6.04 angekündigt. Die neue Version soll, wie die Versionsnummer andeutet, im April 2006 erscheinen. Die Desktop-Version soll dann drei Jahre, die Server-Variante fünf Jahre unterstützt werden.

Der so verlängerte Support soll weiterhin kostenlos angeboten werden, gilt aber nur für bestimmte Ubuntu-Versionen. Für normale Releases, die alle sechs Monate erscheinen, gilt weiterhin eine Support-Zusage von 18 Monaten, in denen wichtige Updates kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Gegründet wurde die Stiftung am 1. Juli 2005, das Gründungskapital liegt bei 10 Millionen US-Dollar und wurde von dem Internetmillionär Mark Shuttleworth gestiftet. Der Gründer von Thawte will damit den nicht kommerziellen Ansatz von Ubuntu unterstreichen. Geleitet wird die Stiftung vom Ubuntu Community Council, dem derzeit Benjamin Mako Hill, Colin Watson, James Troup und Mark Shuttleworth als Vorsitzender angehören.

Mit dem verlängerten Support will Ubuntu auch weitere Firmen für die Distribution gewinnen, die auf Basis von Ubuntu eigene Distributionen oder Produkte anbieten wollen. Auch Shuttleworths Firma Canonical zählt dazu.


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