Abo
  • IT-Karriere:

Plasma: KDE will den Desktop neu erfinden

KDE-Entwickler Aaron Seigo spricht von einer atemberaubenden Optik, die er durch die Nutzung neuer X11-Techniken wie beispielsweise die Composite-Erweiterung umsetzen will, Hacks soll es nicht geben. Wer nicht über den aktuellen X-Server verfügt, wird dadurch zwar auf einige optische Gimmicks verzichten müssen, soll KDE aber trotzdem mit vollem Funktionsumfang nutzen können. Auch soll es spezielle Modi für Systeme mit wenig Farben, die Nutzung über das Netzwerk oder Sehbehinderte geben. Diese Anforderungen will man von vornherein berücksichtigen, aber nicht versuchen, all diese Anforderungen in einer einzelnen Variante unterzubringen.

Stellenmarkt
  1. mWGmy World Germany GmbH, Köln
  2. Hessisches Ministerium des Innern und für Sport, Wiesbaden

Wohin dies führen kann, zeigt unter anderem Komposé-Entwickler Hans Oischinger, der das Arthur-OpenGL-Backend von Qt4 genutzt hat, um mit Hilfe von Composite und GLX die Funktion von Komposé als "Proof of Concept" mit den neuen Möglichkeiten umzusetzen.

Der Desktop selbst soll nicht länger nur ein angepasster Dateimanager sein, auch wenn es weiterhin möglich sein wird, Icons oder Links auf dem Desktop zu platzieren. Der Desktop soll vor allem der Platz sein, um mit dem System zu arbeiten. Dazu wollen die Entwickler ein erweiterbares, in erster Linie aber nützliches Nutzerinterface bieten. Der Nutzer soll zwischen verschiedenen, individuellen Layouts wählen können, je nachdem, was gerade zu tun ist. Dabei wird sich der Desktop auch über die Fenster erheben können, statt sich immer hinter diesen zu verstecken.

Konsistenz soll ein wesentlicher Aspekt von Plasma sein. Desktop und Panel sollen sich beispielsweise der gleichen Applets und Icons bedienen, die Grenze zwischen den einzelnen Desktop-Elementen sollen so verschwinden. Will ein Nutzer die Uhr lieber auf dem Desktop platzieren, nicht in der Task-Leiste, soll er diese einfach per Drag-and-Drop von einem Bereich in den anderen ziehen können. Jedes Applet, das auf dem Desktop funktioniert, soll im Panel die gleichen Funktionen bieten und umgekehrt.

 Plasma: KDE will den Desktop neu erfindenPlasma: KDE will den Desktop neu erfinden 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Hardware-Angebote

Alexander aus... 03. Sep 2007

@Fred, @blah, @rascaldi: Soll Mehmed nach Kabul gehen, nur weil es blah passt? Und ist er...

Ch40s 26. Mär 2007

Nö, wieso sollten wir... bei uns ist wirklich alles besser! ;>

blah 19. Aug 2006

Diese frickler-GFX-Communities sind doch nur Alibi, damit der Anschein erweckt wird, das...

blah 19. Aug 2006

Sehe ich genauso. Der Standard-Benutzer ist doof. Aber der nutzt auch kein Linux. Ich...

bitchchecker 05. Jan 2006

doch gibts schon ! unter folgender URL findest ein Foto! Aber es zeigt nicht viel von den...


Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

    •  /