IBM bringt PowerPC mit zwei Kernen
Der neue PowerPC 970MP baut auf der 64-Bit-Power-Architektur auf und zielt laut IBM auf Einstiegsserver und den Embedded-Markt ab. Von Desktops ist dabei keine Rede, was bereits darauf hindeuten könnte, dass Apple keine PowerMacs mit diesen Chips mehr auf den Markt bringen wird. Zwar hat Apple den Wechsel auf Intel-Prozessoren angekündigt, bis alle Macs mit Intel-Chips kommen, wird aber noch etwas Zeit vergehen.
Der Chip unterstützt weiterhin Dual-Prozessor-Systeme, soll mit Taktfrequenzen von 1,4 bis 2,5 GHz laufen und wartet mit Stromsparfunktionen auf. Beide Kerne des PowerPC 970MP verfügen über einen eigenen L2-Cache von 1 MByte und sollen damit etwa die doppelte Leistung eines PowerPC 970FX bieten. Die Frequenz und Spannung der beiden Kerne lässt sich absenken, um den Stromverbrauch des Prozessors zu reduzieren. Zudem lassen sich die beiden Kerne unabhängig voneinander in einen Stromsparmodus namens "doze" versetzen, während der andere Kern normal weiterarbeitet. Auch lassen sich die Kerne einzeln abschalten.
Auch der PowerPC 970FX wird nun in einer speziellen Stromsparversion angeboten und soll so auf einen Stromverbrauch von unter 20 Watt kommen. Bei 1,4 GHz sollen die Chips bei 13 Watt liegen, bei 1,6 GHz bei 16 Watt. Gerade das Fehlen solcher Chips war einer der Gründe für Apples Umstieg auf Intel-Prozessoren.