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ATI: Crossfire-Hack zeigt nur die Hälfte aller Bilder

Crossfire-Master-Karten bleiben wichtig für doppelte Radeon-Leistung. Wie ATI nun angab, funktioniert der von HKEPC veröffentlichte Crossfire-Hack doch nicht so gut wie zunächst vermutet: Die erzielte Leistung ist zwar etwa die gleiche, doch werden auf normalen Radeons mit modifiziertem BIOS auf Grund des fehlenden Crossfire-Chips der Master-Karten auch nur die Hälfte der Bilder angezeigt.
/ Christian Klaß
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Gegenüber Golem.de gab ATI Deutschland mittlerweile an, dass die auf den Crossfire-Karten sitzende Compositing Engine die Bilder der beiden Karten zu einem VESA-kompatiblen Signal zusammenfügt. "Was man ohne die Crossfire-Edition-Grafikkarte sieht, ist lediglich der Output einer Karte, also nur die Hälfte des Bildes. Im Falle des Alternate Frame Rendering ist das also nur jedes zweite Bild einer Crossfire-Konstellation" , so eine ATI-Sprecherin.

Gerendert werde das Bild mit "voller Kraft der zwei Karten", die Benchmarks von HKEPC geben das auch wieder. Nur sei der Nutzen für den Kunden nicht gegeben, so ATI. Im Falle anderer unterstützter Rendering-Modi wie Scissor oder Tile wäre das Ergebnis offensichtlich falsch gewesen, weil nur Teile des Bildes angezeigt würden. Der Treiber sorgt also nicht – wie erhofft – dafür, dass die Grafikdaten per PCI-Express ausgetauscht werden.

Damit bleibt nur das Warten auf die erst für den August 2005 in Aussicht gestellten Radeon-X800/X850-Karten in der Crossfire Edition, die als Master-Karten im Verbund mit ihren herkömmlichen Geschwistern das Bild zusammensetzen und ausgeben. Damit wird es wohl auf absehbare Zeit keine Möglichkeit geben, X300- und X700-Karten mit Crossfire zu verbinden, auch wenn die günstigeren Grafikchips davon ebenso profitieren würden.


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