Abo
  • Services:

GEMA drängt weiter auf Sperrung durch Internet Provider

Sperrung soll für Urheber- und Verbraucherschutz sorgen

Ende letzter Woche hat die GEMA Sperraufforderungen an 42 deutsche Internet Provider versandt. Diese sollen ihren Kunden den Zugriff auf P2P-Webseiten sperren, um so illegale Musik-Downloads über Tauschbörsen wie eDonkey zu verhindern. Gegenüber der Kritik von Providern verteidigt die GEMA ihre Sperrverfügung, diese unterstreiche die Verantwortung für Urheber- und Verbraucherschutz.

Artikel veröffentlicht am ,

Der GEMA geht es um den Zugriff auf Download-Portale wie eselfilme.com, saugstube.to, goldesel.to, audio-esel.com und power-portal.to. Über diese Seiten werden laut GEMA Millionen von nicht lizenzierten Dateien, insbesondere Musik- und Filmdateien, von Endnutzern heruntergeladen und vervielfältigt, ohne dass zuvor die jeweiligen Rechte nach dem Urheberrechtsgesetz eingeholt wurden. Da die Betreiber dieser Download-Portale kaum haftbar zu machen seien, sollen nun die Zugangs-Provider "ihre gesetzliche Verantwortung für den Schutz der Urheber aktiv wahrnehmen und darüber hinaus ihren Beitrag dazu zu leisten, die Nutzer im Internet vor illegalen Download-Angeboten zu schützen", heißt es in einer Erklärung der GEMA.

Inhalt:
  1. GEMA drängt weiter auf Sperrung durch Internet Provider
  2. GEMA drängt weiter auf Sperrung durch Internet Provider

"Allein die fünf illegalen Download-Portale bieten über eine halbe Million nicht lizenzierter Musikwerke an. Diese Dimension der illegalen Angebote im Internet ist für die Komponisten und Textdichter nicht mehr tragbar. Die GEMA fordert daher eine Sperrung der illegalen Webseiten. Diese soll zudem verhindern, dass Endkunden der deutschen Zugangs-Provider an Urheberrechtsverstößen beteiligt sind und sich somit selbst strafbar machen", argumentiert der GEMA-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Reinhold Kreile. Es liege nun an den Accessprovidern, die von der GEMA genannten illegalen Internetseiten zu sperren und damit zumindest in Deutschland zu verhindern, dass weiterhin umfangreiche Urheberrechtsverletzungen begangen werden.

GEMA drängt weiter auf Sperrung durch Internet Provider 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€
  2. 19,99€
  3. (-35%) 38,99€
  4. 99,99€

danke 09. Jul 2005

danke

Stefan Steinecke 08. Jul 2005

Ich denke nicht, daß du ein Mandat hast, für die gesamte Musikszene zu sprechen.

Hotohori 08. Jul 2005

Es geht hier aber nich um Künstler, sondern um die GEMA. Die Künstler sind ohnehin nicht...

Normalo 08. Jul 2005

Normale Löhne kann man von prominenten wohl kaum erwarten - immerhin stehen sie in der...

Plonk der Honk 08. Jul 2005

warum schützt mich die gema nicht vor kübelböck und klingeltönen (das schlimmste ist die...


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 7 2700X - Test

Wie gut ist der Ryzen-Refresh? In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.

AMD Ryzen 7 2700X - Test Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /