Abo
  • Services:

MacOS X für Intel - nun doch ins Netz entwischt

Tüftler haben Anleitung ins Netz gestellt, kommen aber noch nicht zur GUI

Waren die Gerüchte über eine in Filesharing-Netze entfleuchte Version von MacOS X für Intel-Prozessoren kurz nach der Ankündigung von Apples Plattformwechsel noch falsch, scheint nun ein echter "Leak" die Runde zu machen. Die derzeit wohl nur für Entwickler wirklich sinnvoll nutzbare x86-Version von MacOS X lässt sich aber nicht so einfach zum Laufen bringen - vor allem die grafische Bedienoberfläche soll Probleme machen.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit einer recht aufwendigen und mittlerweile überarbeiteten Anleitung erklärt der Software-Entwickler Steven Troughton-Smith mit Hilfe von "Daisuke" und "Cmoski", wie das unerlaubt über Filesharing-Netze verbreitete MacOS X für Intel zum Laufen zu bekommen ist. "Für die Horde von Leuten, die nun denken, sie hätten MacOS X, schreibe ich diese Anleitung, wie weit man mit dem Leak kommt. Denkt daran, dass der Leak unvollständig ist", heißt es im Blog des Autors.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Nach dem Download und der Installation von Darwin 8.0.1, der Open-Source-Variante von Apples MacOS X zu Grunde liegenden Unix, müsse diese mittels eines von Apple bereitgestellten Updates und eines zugehörigen Kompilierungs-Scripts auf Darwin 8.1 aktualisiert werden. Schließlich gelte es, den Leak auf die Darwin-Partition zu kopieren und noch einige weitere kleine Schritte vorzunehmen.

Ab dann müsste MacOS X theoretisch laufen - allerdings bisher nur im Kommandozeilen-Modus. Niemand habe es bisher laut Troughton-Smith geschafft, die GUI zu starten. Das soll mehrere Gründe haben: Die dem Developer Transition Kit beiliegenden Grafiktreiber sollen bis auf den für Intels GMA-900-Grafikkern nicht lauffähig sein und in der MacOS-X-Version für den PowerPC vorhandene Daten fehlen. Wer unter Missachtung von Apples Urheberrecht "nur mal eben" den Leak anschauen will, wird der Anleitung zufolge also im Moment noch nicht viel sehen und kann sich die Mühe sparen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€

original denker 09. Jul 2005

ja lass es raus, alanin, solange es noch geht , denn wenn wir erst mal unsere intel...

o-h 09. Jul 2005

vor allem nützt ihm sein gnome wenig wenn er photoshop benutzen will, denn das braucht...

KleinKaro 08. Jul 2005

Pardon: "kleinkariert" müsste es heißen. --- YMCA ähh... mfG + lol...

howy 07. Jul 2005

@fgth: nein, das meinte ich auch nicht. hatte auch immer DELL oder HP oder Sony...ich...


Folgen Sie uns
       


Ladevorgang beim Audi E-Tron

Wie schnell lässt sich der neue Audi E-Tron tatsächlich laden?

Ladevorgang beim Audi E-Tron Video aufrufen
IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

    •  /