Abo
  • Services:

OpenID: Ein Login für jede Website

Offenes und dezentrales Identitätssystem von LiveJournal-Gründer Fitzpatrick

Mit OpenID hat Brad Fitzpatrick, Gründer des Blog-Anbieters LiveJournal.com, ein offenes und dezentrales Identitätssystem ins Leben gerufen. Nutzer sollen sich so auf unterschiedlichen Webseiten einloggen können, ohne dort einen eigenen Account anlegen zu müssen, z.B. um einen Kommentar in einem fremden Blog zu hinterlassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die dazu eingesetzte OpenID ist letztendlich nur eine URL, so dass einzelne Nutzer leicht mehre Identitäten haben können. Passwörter oder E-Mail-Adressen werden dabei nicht durch die Gegend gesandt.

Stellenmarkt
  1. State Street Bank International GmbH, München
  2. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart

Das offene System soll es jeder Website erlauben, OpenID einzusetzen oder selbst einen OpenID-Server zu betreiben, ohne dass dafür Lizenzgebühren oder Ähnliches anfallen, laut Fitzpatrick ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen Systemen. Welcher OpenID-Server genutzt werden soll, legt jeder OpenID-Nutzer selbst fest, so dass das System nicht von einem Betreiber oder einem Unternehmen abhängt.

Statt sich normal auf einer anderen Website einzuloggen, wird auf einer fremden, OpenID unterstützenden Website nur die OpenID angegeben - beispielsweise die URL des eigenen Blogs, in dem man in der Regel eingeloggt ist. Die externe Website ruft dann die entsprechende URL auf und findet darüber den passenden OpenID-Server.

Die fremde Webseite wendet sich anschließend wieder an den Browser und teilt diesem den gefundenen OpenID-Server mit, so dass der Browser diesen kontaktieren kann. Wurde diese fremde Seite bereits früher einmal als vertrauenswürdig eingestuft, findet automatisch ein Login statt. Der gesamte Vorgang kann dabei komplett im AJAX-Stil ablaufen, so dass der Nutzer davon nichts mitbekommt. Wird dann ein Kommentar auf einem fremden Blog hinterlassen, kann dieses so die Identität überprüfen.

Das System ist aber auf diese Funktion beschränkt, es handelt sich weder um ein Trust-System noch um einen Spam-Schutz, so Fitzpatrick. Spammer können selbst einen OpenID-Server betreiben, diese Server auszuschließen sollen andere Mechanismen übernehmen. Das System verhindert aber, dass ein Spammer unter einer fremden, OpenID-unterstützenden URL Kommentare hinterlässt.

Dies bedeutet aber nicht, dass künftige Versionen der Spezifikation OpenID nicht um weitere Funktionen erweitern könnten, beispielsweise die Möglichkeit zu überprüfen, ob ein Kommentar womöglich verändert wurde.

Für Fitzpatrick ist eines dabei von zentraler Bedeutung: Niemand ist Eigentümer des Systems oder verdient damit Geld. Er selbst will alle Teile von OpenID unter einer möglichst liberalen Lizenz veröffentlichen. Auf der Blog-Community LiveJournal, die mittlerweile zu Six Apart gehört, ist OpenID bereits implementiert und auch öffentliche OpenID-Server laufen bereits, ganz fertig ist OpenID aber noch nicht.



Meistgelesen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. 2,99€
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  4. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

NeoTiger 26. Jul 2005

Auf der einen Seite würde ich es schon gerne wollen - denn dass man sich mittlerweile...

n00b 06. Jul 2005

Passport wird von ebay nicht mehr untersützt. Siehe http://pages.ebay.at/messages...

TypeKey-Nutzer 06. Jul 2005

Hmmm... da frage ich mich dann wo der Unterschied zu SixAparts TypeKey http://www...


Folgen Sie uns
       


Alt gegen neu - Model M im Test

Das US-Unternehmen Unicomp bietet Tastaturen mit Buckling-Spring-Schalter an - so wie sie einst bei IBMs Model-M-Modellen verwendet wurden. Die Kunststoffteile sind zwar nicht so hochwertig wie die des Originals, die neuen Model Ms sind aber dennoch sehr gute Tastaturen.

Alt gegen neu - Model M im Test Video aufrufen
KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

    •  /