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Sasser-Autor steht vor Gericht

Vorwurf der Datenveränderung, Computersabotage und Störung öffentlicher Betriebe

Seit 9:00 Uhr am heutigen 5. Juli 2005 verhandelt die 3. große Strafkammer des Landgerichts Verden die Strafsache gegen den Autor der Würmer Sasser und Netsky. Ihm wird Datenveränderung, Computersabotage und Störung öffentlicher Betriebe vorgeworfen.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Angeklagte soll in der Zeit zwischen dem 18. April 2004 und dem 7. Mai 2004 in Rotenburg und anderenorts den Computerwurm Netsky in mehreren Versionen programmiert und ihn entweder selbst oder mit Hilfe anderer per E-Mail verbreitet haben.

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Der in diversen Varianten aufgetretene Wurm Netsky verbreitet sich per E-Mail und trägt den Wurm-Code in einer an die E-Mail angehängten Datei, die entweder in einem Zip-Archiv steckt oder doppelte Dateiendungen aufweist. Dabei macht sich Netsky die Neugierde der Empfänger für seine Verbreitung zu Nutze und verwendet nicht etwa eine Sicherheitslücke in Windows, einem E-Mail-Client oder Web-Browser.

Darüber hinaus soll der Angeklagte auch den Computerwurm Sasser in mehreren Versionen programmiert und ihn anfangs mit einem Mittäter und später selbst über das Internet verbreitet haben, indem er das Programm auf zufällig ausgewählte Rechnersysteme übertrug.

Anders als Netsky nutzt Sasser eine im April 2004 bekannt gewordene Sicherheitslücke im Windows-Dienst LSASS in Windows 2000, XP und Server 2003, über die er automatisch fremde Systeme anfällt, um sich von diesen aus dann weiter zu verbreiten. Dadurch hatte der Wurm sich mit extrem hoher Geschwindigkeit verbreitet und vielerorts Schaden angerichtet, da durch die schnelle Verbreitung Netzwerke zusammenbrachen.

Laut Anklage wurden mindestens 142 Computeranlagen oder Netzwerke durch die verschiedenen Versionen der Sasser-Würmer befallen und nachhaltig gestört. Der von den bisher genannten Geschädigten bezifferte Schaden soll sich auf rund 130.000 Euro belaufen - wohl nur ein Bruchteil des insgesamt angerichteten Schadens.

Die Verhandlung ist auf mindestens drei Tage angesetzt und findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da der Angeklagte in dem ihm zum Vorwurf gemachten Tatzeitraum teilweise noch Jugendlicher war.



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oh man 06. Jul 2005

am besten sollte man solche Leute die so etwas machen in ein Arbeitslager schicken, damit...

Gandalf 05. Jul 2005

Das was du meinst sind keine AGB's sondern sowas wie die EULA bei Microsoft: Die haben in...

JTR 05. Jul 2005

Wie wäre es wenn all diese "dummen User" ihre PCs wieder zurückgeben würden, weil die IT...

JTR 05. Jul 2005

Der Kerl darf nie in die USA einreisen, oder der landet geradewegs im Bau. Und zwar für...

????? 05. Jul 2005

".....Doch wie kamen ihm die Fahnder überhaupt auf die Schliche? Angeblich lieferte...


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