Abo
  • IT-Karriere:

Schädlingsstatistik: Netsky und Sober sind nicht auszurotten

Sophos analysiert erste Hälfte des Jahres 2005

Der Antiviren-Spezialist Sophos hat seinen Report für die Viren- und Wurmverbreitung im ersten Halbjahres 2005 vorgelegt. Demnach nimmt vor allem die Zahl der Würmer drastisch zu - zumal sich einige alte Bekannte immer noch verbreiten.

Artikel veröffentlicht am ,

So sind laut Sophos 25,3 Prozent der erfassten Infektionen auf den Wurm "Zafi-D" zurückzuführen, der sich als gefälschte Weihnachtskarte immer noch verbreitet. Direkt darauf folgt mit 10,3 Prozent der Befälle aber schon Netsky-P, der bereits seit März 2004 sein Unwesen treibt. Da sich dieser Wurm über eine eigene SMTP-Engine selbst als Mail verschicken kann, dürften ihn noch zahllose ungeschützte Rechner fröhlich weiterverbreiten. Bereits an dritter Stelle steht Sober-N. Diese Variante des ebenfalls altbekannten Sober-Wurms versprach in deutscher Sprache Tickets für die Fussball-WM 2005 - seine Verbreitung dürfte also vor allem auf das Konto deutscher Benutzer gehen. Dennoch hat sich der Wurm in über 40 Länder verbreitet.

Stellenmarkt
  1. KRONGAARD AG, Hamburg
  2. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim, Rheinbach, Köln, Koblenz

Insgesamt hat die Zahl der Schadprogramme laut Sophos gegenüber der ersten Hälfte des Jahres 2004 in 2005 um 59 Prozent zugelegt. 7.944 neue Viren, Würmer und andere Unruhestifter hat Sophos entdeckt. Der ungeschützte Kontakt mit dem Gewusel bleibt nicht lange ohne Folgen: Nach Untersuchungen des Unternehmens hat man mit einem ungepatchten Windows-PC ohne Firewall eine Chance von 50%, sich innerhalb von 12 Minuten einen Wurm einzufangen, sobald der Rechner mit dem Internet verbunden ist.

Positiv bewertet das Unternehmen aber, dass 2005 auch etliche Festnahmen und Urteile gegen Wurm-Autoren erfolgt sind. Sophos nennt hier vor allem die Ermittlungen gegen den deutschen Ersteller der Sasser- und Netsky-Würmer. Aber auch andere Fälle von Einzeltätern deuten laut dem Sophos-Report darauf hin, dass die Behörden das Problem inzwischen besser bewältigen. So wurde erst kürzlich ein Zypriot festgenommen, der über einen Wurm ein 17jähriges Mädchen mittels deren Webcam ausspioniert hatte. [von Nico Ernst]



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 49,70€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Anonymous 03. Jul 2005

du hast keine ahnung, WAS da alles so im netz unterwegs ist und vor allem als WER. root...

PT2066.7 03. Jul 2005

Oder erst sehr spät bemerken - nämlich nach Wochen und Monaten. Oder wie soll man sonst...


Folgen Sie uns
       


Asus Studiobook Pro X (Ifa 2019)

Das Studiobook Pro X ist mit Xeon-Prozessor, Quadro GPU und einem Preis von 4300 Euro eindeutig auf professionelle Anwender ausgerichtet.

Asus Studiobook Pro X (Ifa 2019) Video aufrufen
Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
    Garmin Fenix 6 im Test
    Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

    Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
    Ein Test von Peter Steinlechner

    1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
    2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

    Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
    Apple TV+
    Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

    Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
    Eine Analyse von Ingo Pakalski

    1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
    2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
    3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

      •  /