Biometrie: Fujitsus Venen-Scanner geht in Serie

Handflächen-Erkennung mit geringer Fehlerrate

Das seit Jahren entwickelte Verfahren, die Handfläche eines Menschen anhand des einzigartigen Musters der Venen zu erkennen ist jetzt serienreif. Rund um die Welt will Fujitsu seine Technologie jetzt anbieten.

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Laut einer Pressemitteilung des Unternehmens, sollen alle lokalen Depandancen von Fujitsu jetzt die Bedürfnisse der jeweiligen Märkte feststellen. Ein konkretes Produkt existiert noch nicht, dennoch hält Fujitsu die Forschung jetzt für abgeschlossen.

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Der Venen-Scanner wurde erstmals 2002 in Form einer Maus demonstriert. Damals erfolgte der Scan des bei jedem Menschen einzigartigen Venen-Musters in der Handfläche noch durch Berührung des Geräts. 2003 klappte der Scan dann schon berührungslos, und auf der CeBIT 2005 zeigte Fujitsu eine weiter entwickelte Version des Prototyps. Inzwischen ist laut Angaben des Unternehmens die Fehlerrate deutlich gesunken. So soll in nur 0.00008 Prozent der Fälle eine Person falsch identifiziert werden und damit eventuell Zugang zu geschützten Bereichen oder Daten erhalten haben. Umgekehrt wurde bei 0,01 Prozent der Scans ein berechtigter Benutzer zurückgewiesen. Dazu will Fujitsu beide Hände von 70.000 Personen gescannt haben.

Da das Verfahren mit einigen Zentimetern Abstand berührungsfrei arbeitet, ist sein Einsatz auch in sterilen Umgebungen möglich. In den nächsten drei Jahren erwartet sich Fujitsu durch den Handflächen-Scanner einen weltweiten Umsatz von 80 Milliarden Yen, umgerechnet derzeit knapp 596 Millionen Euro.[von Nico Ernst]

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