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Intel-CEO widerspricht AMDs Vorwürfen

Paul Otellini: "Wir konkurrieren fair, aber hart". Intels Präsident und CEO Paul Otellini hat die von AMD angestrengte Kartellklage kommentiert und wies die Beschwerden des kleineren Konkurrenten zurück: "Wir konkurrieren fair, aber hart, um Endkunden die meisten Vorteile zu bringen. Das wird sich nicht ändern."
/ Christian Klaß
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AMD hatte in seiner Klage eine Reihe von Beschwerden gegen die Geschäftspraktiken von Intel und seiner Kunden angeführt. "Intel hat immer schon die Gesetze der Länder respektiert, in denen wir tätig sind" , so der Intel-Chef zu AMDs Vorwürfen.

"In der Vergangenheit war Intel an anderen Kartellrechtsklagen beteiligt und musste ähnliche Situationen bewältigen. Jeder einzelne Fall wurde zu unserer Zufriedenheit gelöst. Wir widersprechen eindeutig den Vorwürfen von AMD und sind überzeugt, dass diese jüngste Klage günstig für uns ausgehen wird – genauso wie die anderen."

In der Klage gegen Intel stützt sich AMD allerdings auch auf eine Entscheidung der "Fair Trade Commission of Japan" (JFTC), die zu dem Schluss kam, Intel habe sein Monopol genutzt, um einen fairen und offenen Wettbewerb zu unterbinden. Auch die Europäische Kommission betreibt Untersuchungen gegen Intel wegen möglicher Kartellrechtsvergehen.


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