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Robuster 2,5-Zoll-Festplatten-Ersatz aus Flash-Bausteinen

128 GByte ohne bewegliche Teile. Der US-amerikanische Hersteller M-Systems(öffnet im neuen Fenster) hat mit der "Fast Flash Disk" (FFD) den am meisten Daten fassenden Solid-State-Flash-Speicher für die SATA-Schnittstelle angekündigt. Ganze 128 GByte passen ins winzige 2,5-Zoll-Gehäuse.
/ Christian Klaß
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Die FFD ist im Format einer herkömmlichen Notebook-Festplatte gehalten und wird über Serial-ATA mit 1,5 GBit/s angesprochen. Dank der Geschwindigkeit aktueller Flash-Speicher übertrifft sie aktuelle 2,5-Zoll-Platten in der Geschwindigkeit deutlich: Konstante 44 MByte pro Sekunde kann sie lesen und 40 MByte/s schreiben. Das, wohlgemerkt, über die gesamte Kapazität.

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Neben den Kosten – die M-Systems nur auf Kundenanfrage verrät – sind derart große Flash-Speicher jedoch durch einen anderen Umstand nur selten ein Festplatten-Ersatz: Flash-Zellen vertragen nur eine begrenzte Anzahl an Speichervorgängen. M-Systems gibt durch ein patentiertes Verfahren namens "TrueFFS" fünf Millionen Schreib-/Lesezyklen an und gewährt fünf Jahre Garantie.

Dennoch sollte man auch bei prallem Geldbeutel (die Platte dürfte geschätzt einige Tausend Euro kosten) den Einsatz der FFD gut überlegen. M-Systems empfiehlt sie auch nur für Anwendungen, in denen durch die raue Umgebung magnetische Speicher nicht in Frage kommen. In der besten Ausführung kann die FFD von minus 40 bis plus 85 Grad in Betrieb genommen werden. Bei Benutzung verträgt sie Stöße von bis zu 16,3 G nach dem militärischen Standard MIL-STD-810F.

In den Spezifikationen(öffnet im neuen Fenster) der FFD tauchen neben anderen MIL-Normen auch etliche US-Geheimdienste und Armeeteile auf. Die FFD wird aber nicht nur für militärische Anwendungen beworben, sondern auch als Festplatten-Ersatz für die Luft- und Raumfahrt, Telekommunikationssysteme und Blade Server. [von Nico Ernst]


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