T-Com startet mit WiMAX-Testbetrieb
Nach dem erfolgreichen Abschluss umfangreicher Laborversuche testet T-Com die Funktechnik WiMAX nun unter realen Bedingungen beim Kunden. T-Com will mit dem bis zum 31. März 2006 laufenden Pilotbetrieb vor allem herausfinden, ob sich eine Breitbandinfrastruktur mit WiMAX sinnvoll und wirtschaftlich realisieren lässt.
"Uns interessiert, ob die WiMAX-Technologie für T-Com als zusätzliches Medium geeignet ist, den DSL-Markt weiter voranzutreiben", kommentiert T-Com-Technik-Vorstand Roland Kittel den Start des Pilotprojekts.
Am Pilotbetrieb nehmen Kunden teil, denen bislang kein T-DSL-Anschluss zur Verfügung gestellt werden konnte. Für die Erprobung der WiMAX-Technologie wurde daher eine typisch ländliche Region sowie eine städtische Glasfaser-Region ausgewählt.
Zur Anbindung der WiMAX-Funkstationen an das Zugangsnetz und den Internet-Backbone nutzt T-Com im Rahmen des Pilotbetriebs die gleichen Komponenten wie im regulären Betrieb von T-DSL. Die Antennenstandorte der WiMAX-Knoten in Rheinbach und St. Augustin sind via Ethernet mit dem ATM-Zugangsnetz von T-Com verbunden. Die Entfernung zu den Empfängerantennen der Kunden beträgt bis zu sechs Kilometer Luftlinie.
Die Abkürzung WiMAX steht für "Worldwide Interoperability for Microwave Access", einen Standard für breitbandige, drahtlose Zugangsnetze auf der Grundlage des Richtfunkstandards IEEE 802.16-2004.
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