Abo
  • IT-Karriere:

Spekulationen um Intel-Macs mit TPM

Experten rätseln über Hardware-Verdongelung von MacOS

Inzwischen sind die ersten Bilder des "Transition Kits" von Apple für Entwickler im Web aufgetaucht. Der Rechner scheint mit einem Mainboard von Intel zu arbeiten, das auch mit einem "Trusted Platform Module" ausgestattet werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,

So berichten die Kollegen von Heise, das von Apple im Transition Kit verbaute Board ähnele dem Modell D915GUX von Intel. Eben dieses Mainboard lässt sich aber auch mit einem TPM bestücken, das Apple möglicherweise nutzen könnte, um das MacOS per "Trusted Computing" fest an die eigenen Rechner zu binden. Steve Jobs hatte bei der Ankündigung des Wechsels zu Intel-Plattformen ja bereits betont, MacOS würde auch in Zukunft nicht auf jedem beliebigen PC laufen.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe
  2. DT Netsolution GmbH, Stuttgart

Bereits in der vergangenen Woche waren auf Mac-News-Seiten wie bei AppleInsider erste Bilder des Entwickler-Mac mit Intel-CPU aufgetaucht. Dort findet sich an der Stelle des TPM ein Chip, der sich aber laut Heise nicht eindeutig zuordnen lässt.

Da Apple sich mit den Details der neuen Rechner völlig bedeckt hält, ist derzeit noch nicht abzusehen, ob es sich bei dem Chip um ein TPM handelt oder ob diese Module gar in allen zukünftigen IntelMacs verbaut werden sollen. Denkbar ist aber auch, dass Apple ein TPM nicht für die Verdongelung des MacOS, sondern für DRM-Funktionen nutzt. Selbst wenn MacOS über ein TPM an die Hardware gebunden wird, ist der Schutz aber dennoch in der Software verankert. Abhängig von der Implementierung ist damit noch nicht abzusehen, wie sicher MacOS an die zukünftigen Macintoshs gekettet wird.

Bisher hat Apple auch noch nicht bekannt gegeben, ob man bei diesen Rechnern auf Intel-Chipsätze setzt oder doch eine Eigenentwicklung plant. Letzteres ist jedoch durch die bei PCs weit fortgeschrittene Entwicklung bei Technologien wie PCI-Express oder DDR2 mit Dual-Channel-Interfaces eher unwahrscheinlich. [von Nico Ernst]



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 4,32€
  3. 49,94€
  4. 33,95€

Watschel007 06. Aug 2005

Lol! Wenn ich das schon höre.. Was ist denn daran schlüssig, wenn man einen Ordner mit...

JustDoIt 29. Jun 2005

Keine Panik, Apple setzt nur die demnächst bessere Hardware ein. Bisher war der PowerPC...

Horschd 29. Jun 2005

Boah! Was issn das wieder für eine Berichterstattung! Apple setzt TPM Modul ein, dass...

JTR 29. Jun 2005

Ne meines Wissens halten die nur so ca. 10% der Aktien. Dürfte also nicht reichen um...


Folgen Sie uns
       


Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019)

Noctua zeigt den ersten passiven CPU-Kühler, welcher sogar einen achtkernigen Core i9-9900K auf Temperatur halten kann.

Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019) Video aufrufen
Ursula von der Leyen: Von Zensursula zur EU-Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen
Von "Zensursula" zur EU-Kommissionspräsidentin

Nach der "Rede ihres Lebens" hat das Europäische Parlament am Dienstagabend Ursula von der Leyen an die Spitze der EU-Kommission gewählt. Die Christdemokratin will sich in ihrem neuen Amt binnen 100 Tagen für einen Ethik-Rahmen für KI und ambitioniertere Klimaziele stark machen. Den Planeten retten, lautet ihr ganz großer Vorsatz.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. Adsense for Search Neue Milliardenstrafe gegen Google in der EU

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

    •  /