Spiel von KI-Forschern: Roboter ausbilden und kämpfen lassen

KI-Spiel NERO
KI-Spiel NERO
Die Roboter-Hirne im Spiel lernen durch Neuroevolution. Damit ist ein genetischer Algorithmus gemeint, eine Art verstärkter Lern-Algorithmus, der die am besten funktionierenden Agenten belohnt und diejenigen bestraft, welche am schlechtesten sind. Bestrafung und Belohnung übernimmt der Spieler durch Schieberegler, der genetische Algorithmus entscheidet auf Basis des Roboter-Verhaltens, welche Hirne die am besten und welche die am schlechtesten geeigneten sind.

Stellenmarkt
  1. IT-Administrator (Client Infrastruktur) (m/w/d)
    Hays AG, Sonthofen
  2. Technischer Projektleiter (m/w/d)
    IHSE GmbH, Oberteuringen
Detailsuche

Für NERO kam dabei ein spezifischer neuroevultionärer Algorithmus namens NEAT (Neuro-Evolution of Augmenting Topologies) zum Einsatz, der anders als die meisten anderen seiner Art mit einem künstlichen neuronalen Netzwerk mit minimaler Vernetzung startet und Komplexität nur dort hinzufügt, wo sie zur Problemlösung beitrüge. Damit sollen unnötig komplexe Lösungen vermieden werden. NERO basiert auf einer neuen, rNEAT getauften Echtzeitvariante von NEAT, die es ermöglicht, einer kleinen Population von Robotern bei der Entwicklung beizuwohnen - die schlechten Agenten werden kontinuierlich entfernt und ersetzt. Rund 30 Agenten sollen in Echtzeit auf herkömmlichen PCs berechnet werden können - auch in Verbindung mit nicht trivialen Aufgabenstellungen.

KI-Spiel NERO
KI-Spiel NERO
In Zukunft wollen die Wissenschaftler die Leistung von rNEAT und die Möglichkeiten der NERO-Agenten ausbauen und planen weitere Forschungsprojekte auf Basis des NERO-Spiels. Am NERO-Spiel arbeiteten rund 30 Studenten. Finanziert wird das NERO-Projekt vom Digital Media Collaboratory und dem IC2 Institute der University of Texas at Austin. Die NEAT-Forschung wurde von der National Science Foundation und dem Texas Higher Education Coordinating Board unterstützt. Die Idee für das Projekt entstand 2003 im Rahmen einer Spieleentwickler-Konferenz ("GameDev") der University of Texas; im texanischen Austin sind viele Spieleentwickler-Studios versammelt. Ob es schon Interessenten für die KI-Engine der Wissenschaftler gibt, wurde noch nicht verkündet.

Auf der offiziellen Projekt-Website nerogame.org findet sich das Spiel zum Download für Windows (33,6 MByte), nähere Informationen zu NERO und ein Forum, in dem auch die Entwickler zugegen sind. Derzeit ist die Website auf Grund des großen Interesses aber noch sehr überlastet. Das neuartige KI-Spiel soll auch für Linux und MacOS X erscheinen, ein Termin wurde aber noch nicht genannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Spiel von KI-Forschern: Roboter ausbilden und kämpfen lassen
  1.  
  2. 1
  3. 2


blafurz 20. Jan 2009

Den Herzschrittmacher gibts schon längst!

al'be:do 02. Mai 2007

Eine Rechtschreib-KI täte Dir ganz gut (währe).

JazzX 30. Jun 2005

Die menscheit braucht zum exsistieren in ihrer derzeitigen form gut und böse, gut und...

Dieter S. 29. Jun 2005

Das Problem dabei ist, das je mehr Zeit man Anfangs in das Spiel investiert, desto...

Plonk der Honk 29. Jun 2005

oder mal das probieren: ftp://nn.cs.utexas.edu/pub/neural-nets/software/nerogame.exe mfg...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  2. Tim Cook: Apple traf geheime Absprache mit chinesischer Regierung
    Tim Cook
    Apple traf geheime Absprache mit chinesischer Regierung

    Tim Cook soll 2016 in China für Apple lobbyiert haben - der Deal soll 275 Milliarden US-Dollar wert sein. Öffentlich gemacht wurde die Absprache nicht.

  3. Spielfilm: Matrix trifft Unreal Engine 5
    Spielfilm
    Matrix trifft Unreal Engine 5

    Ist der echt? Neo taucht in einem interaktiven Programm auf Basis der Unreal Engine 5 auf. Der Preload ist bereits möglich.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /