Debian Sarge ohne Sicherheits-Updates
Ganz offenbar kämpft Debian derzeit mit genau den Problemen, die der ehemalige Debian-Project-Leader Martin Michlmayr kürzlich im Interview mit Golem.de thematisiert hat: "Leider ist Qualitätssicherung kein Bereich, mit dem sich viele beschäftigen", so Michlmayer Anfang Juni 2005 gegenüber Golem.de. "Sicherheits-Updates sind auch ein Problem. Oft erscheinen Patches innerhalb von Stunden, aber es gibt auch eine große Anzahl von Fällen, in denen nach Wochen oder Monaten noch immer kein Fix erhältlich ist. Die Varianz ist sehr groß."
Dies unterstreichen auch Beiträge(öffnet im neuen Fenster) in der Debian-Security-Mailing-Liste, auf der eine heftige Diskussion(öffnet im neuen Fenster) um das Thema entbrannt ist.
Joey Schulze weist in seinem Blog mit einem Eintrag vom 14. Juni 2005(öffnet im neuen Fenster) aber auch auf technische Probleme mit der Sicherheitsinfrastruktur hin, die man ihm zwar bestätigt und erklärt habe, ein Hinweis, wie damit umzugehen sei, blieb aber aus. Sein Schluss: "Es sieht so aus, als würden wir für eine Weile ohne Sicherheits-Updates auskommen müssen". Seitdem war Schulze aber mit der Organisation eines Treffens der X.Org-Entwickler und dem LinuxTag beschäftigt.
Abhilfe bietet der Rückgriff auf spezielle Paketquellen(öffnet im neuen Fenster) für einzelne Applikationen.
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