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Konkurrierende Galileo-Konsortien sollen gemeinsam arbeiten

Stolpe: Gutes Ergebnis für den Steuerzahler

Bei der Ausschreibung für den Betrieb des europäischen, satellitengesteuerten Navigationssystems Galileo wurde die Entscheidung getroffen, dass die bisherigen Konkurrenten Eurely und iNavSat den Auftrag gemeinsam erhalten.

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Das gemeinsame Unternehmen Galileo (GJU) hat berichtet, dass man den Zusammenschluss der beiden Bieterkonsortien für die Galileo-Konzession, iNavSat und Eurely, genehmigen will. Die weiteren Verhandlungen sollen auf der Grundlage eines gemeinsamen Angebots der beiden Konsortien geführt werden. Das Joint Venture Eurely besteht aus der französischen Alcatel, der italienischen Finmeccanica und der spanischen Hispasat. Bei iNavSat haben sich EADS, Thales und Immarsat zusammengeschlossen.

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"Der jetzt vorgestellte Weg des Zusammenschlusses der beiden bisherigen Bieter für die Galileo-Konzession ist grundsätzlich ein gutes Ergebnis für den Steuerzahler", erklärte Bundesminister Dr. Manfred Stolpe. "Wir haben ein wichtiges Ziel erreicht. Das gemeinsame Angebot der beiden Bieter ist wirtschaftlich deutlich besser, so dass für die öffentliche Hand eine kostengünstigere Lösung gefunden wurde. Deshalb war es richtig, dass wir immer wieder betont haben, dass nur eine wirtschaftlich vorteilhafte Lösung akzeptiert werden kann. Zu einer wirtschaftlichen Lösung gehört natürlich auch, dass das neue Unternehmen eine klare Führungsstruktur haben muss", sagte Stolpe.

Stolpe hatte als Bedingung für einen Zusammenschluss gefordert, dass das neue gemeinsame Angebot deutlich besser sein sollte als die bisher vorliegenden. Das GJU hat heute mitgeteilt, dass dem nun vorliegenden Angebot eine Kostenobergrenze eingezogen werde.

"Wir haben uns bei Galileo immer für ein PPP-Projekt ausgesprochen, um die Innovationskraft und die Effizienz des privaten Sektors zu nutzen", so Stolpe. "Durch das gemeinsame Angebot werden nicht nur die Kosten gesenkt, sondern es ist auch eine bessere Marktdurchdringung mit Satellitennavigationsdiensten zu erwarten. Gerade diese enthalten ein beträchtliches Wachstumspotenzial und lassen neue, zukunftsträchtige Arbeitsplätze erwarten."

"Als größter Beitragszahler des Galileo-Projekts ist Deutschland aber nicht nur an wirtschaftlichem Systembetrieb, sondern auch an einer angemessenen Beteiligung der deutschen Industrie an Galileo interessiert. Es bleibt deshalb bei unserer unverzichtbaren Forderung nach einem adäquaten industriellen Rückfluss nach Deutschland beim Galileo-Aufbau und -Betrieb", sagte der Bundesverkehrsminister.

Bis zum Jahr 2008 soll das satellitengesteuerte Navigationssystem Galileo in Betrieb genommen werden, wofür 30 Satelliten in der Erdumlaufbahn in 24.000 Kilometern Höhe platziert werden. Damit soll eine exakte Standortbestimmung bis auf einen Meter Genauigkeit über entsprechende Empfänger möglich sein. Die Gesamtkosten des Projektes werden auf 3,4 Milliarden Euro geschätzt.



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