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Spieletest: Battlefield 2 - Die Schlacht geht weiter

Multiplayer-Spiel ist in der Jetzt-Zeit angekommen. Mit Battlefield 2 steht nun endlich der lang ersehnte Nachfolger des Onlinespiel-Klassikers Battlefield in den Läden. Er spielt nicht mehr im Zweiten Weltkrieg oder wie die Sequel Battlefield Vietnam in Südostasien, sondern in der Gegenwart – was sich auch auf die beteiligten Nationen, Waffen und grob gesagt auch auf die Maps auswirkt.
/ Andreas Donath
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Die Nationen, die sich gegenüberstehen, sind neben den USA (repräsentiert durch das Marine Corps) auch die VR China und eine fiktive Koalition des Mittleren Ostens (MEC), womit auch klar sein dürfte, worum es hauptsächlich geht: um die Erdölreserven dieser Welt.

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Wie gehabt kann man sich auch bei Battlefield 2 entweder als Einzelspieler ins Gefecht stürzen oder gleich im Multiplayer über das LAN oder das Internet mit menschlichen Gegnern messen. So kann auf 16-, 32- oder gar 64-Spieler-Karten Krieg gespielt werden – mit fast allem, was das moderne Militärarsenal hergibt: Angefangen von leichten Jeeps, Schützenpanzern, Kampfpanzern, Schnellbooten, diversen Transport- und Kampfhubschraubern bis hin zu Jagdbombern steht so ziemlich alles auf den Karten herum, womit dem Gegner Schaden zugefügt werden kann.

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Insgesamt gibt es rund 30 Fahrzeuge und 50 verschiedene Waffen, die allerdings nicht sofort zur Verfügung stehen, sondern erst freigeschaltet bzw. durch ein Punktesystem erworben werden müssen. Die Karten passen sich in ihrer Größe der Zahl der Mitspieler an. Dadurch entsteht nicht so schnell eine derartig qualvolle Enge, in der das Überleben nur noch Glückssache ist. Gleichermaßen werden die Maps nicht so groß, dass die Spieler sich nicht mehr treffen.

Im Spiel wählt man aus verschiedenen Klassen wie Sturmsoldat, Scharfschütze, Pionier, Spezialeinheit und Versorgungssoldat die gewünschte aus – daraus ergibt sich die spezifische Bewaffnung und eigentlich auch die Aufgabe des Spielers. Doch wie so oft bei Onlinespielen finden sich zwei Spielertypen wieder: Die einen versuchen auf Teufel komm raus den Krieg alleine zu gewinnen und die anderen verbünden sich und nutzen die jeweiligen Besonderheiten der Waffen und Spielfiguren geschickt aus. Welche Methode erfolgversprechender und spielspaßfördernder ist, kann man sich ausrechnen.

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Zwar ist im Spiel die Luftüberlegenheit nicht lange aufrechtzuerhalten, doch sind die Teams, die die wirklich sehr hakelige Steuerung von Hubschraubern und Jets beherrschen, klar im Vorteil. Der neue Commander-Modus erlaubt es einem von den Mitspielern auserkorenen Anführer, mit taktischen Maßnahmen für mehr Spielspaß zu sorgen. Dem Kommandeur stehen Artillerie-Einsätze sowie mehrere Aufklärungsmodi per Satellit bzw. unbemannte Aufklärungsdrohnen zur Verfügung, mit denen er den Gegner ausspionieren kann. Squad-Leader führen hingegen ein kleines Team von Soldaten in den Kampf.

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Natürlich ist es dem Commander auch möglich, die einzelnen Teammitglieder bzw. Squads zu kontaktieren, um ihnen Anweisungen zu erteilen. Die Mitspieler können sich untereinander auch per Sprachübertragung verständigen, um im Eifer des Gefechtes die Hände nicht von der Tastatur nehmen zu müssen. Die Steuerung ist im Prinzip die gleiche geblieben – leider auch bei den Luftfahrzeugen, die man mit Maus und Tastatur gerade als Einsteiger denkbar schlecht steuern kann. Sehr gut hingegen funktioniert die Kommunikation mit voreingestellten Befehlen, die mit einem Tastendruck in Form eines Kranzes aufgerufen und dann schnell ausgewählt und übermittelt werden können.

Die Kampfszenerien sind größtenteils in kargen Gebirgs-, Wüsten- und üppigen Flusslandschaften angesiedelt und mit zahlreichen Gebäuden wie Kraftwerken, Ölspeichern, urbanen Bauten und mit einer recht aufwendigen Vegetation ausgestattet. Das teilweise mit extremen Höhenunterschieden gestaltete Terrain erlaubt es beispielsweise Hubschraubern, ihre spezifischen Vorteile auszunutzen, ohne allzu schnell Opfer von Gegenmaßnahmen zu werden.

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Die Tonuntermalung ist zwar nicht besonders opulent, geht dafür aber auch nach stundenlangem Spiel nicht allzu sehr auf die Nerven und kann natürlich auch separat abgeschaltet werden – so dass VoiceMessaging immer noch möglich ist.

Die Grafik ist gut gemacht und nutzt auch Wasser- und Explosionseffekte ausgiebig, um ein ansprechendes Gameplay zu ermöglichen. Hier und da entstehen allerdings ärgerliche Fehler – so werden in seltenen Fällen Teammitglieder als Feinde rot dargestellt, was natürlich schnell dazu führt, dass man wegen mehrerer Teamkills angemotzt oder gleich gekickt wird.

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Die Ladezeiten der Maps sind allerdings selbst auf schnellen Rechnern deutlich zu hoch. Hier und da stürzt das Spiel leider auch ohne Fehlermeldung sang- und klanglos ab oder wechselt ohne Zutun auf den Windows-Desktop. Diese Probleme wird man vermutlich mit steigender Patch-Reife nach und nach in den Griff bekommen können. Nicht zu unterschätzen sind jedoch gerade für diejenigen, die volumenbasierte Tarife nutzen, die hohen Datenmengen, die das Spiel überträgt. Im Test waren es pro Stunde ungefähr 70 MByte. Außerdem sind die Hardware-Anforderungen recht hoch.

Battlefield 2 ist seit dem 22./23. Juni 2005 für Windows-PCs erhältlich. Das nur auf DVD-ROM verkaufte Spiel kostet rund 45,- Euro.

Fazit:
Mit Battlefield 2 wird ein würdiger Nachfolger von BF1942 bzw. BF Vietnam präsentiert, der besonders durch die vielen neuen Fahrzeuge, Waffen, aber auch durch die neuen strategischen Möglichkeiten des Commanders deutlich aufgewertet wurde. Der Spielspaß in der Multiplayer-Variante hängt allerdings im Wesentlichen von den Mitspielern ab – wird hier nur in typischer Ego-Manier gehandelt, verliert das Spiel schnell seinen Reiz. Die Fehler hinsichtlich der Stabilität des Spiels sollte EA allerdings schleunigst in den Griff bekommen.


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