1&1, GMX, Materna, MySQL und Opera gegen Softwarepatente
Die Unternehmen mit insgesamt mehr als 4.000 Mitarbeitern sorgen sich um die Auswirkungen, die der jetzige Richtlinienvorschlag auf ihre Betriebe und auf Europas gesamte Wirtschaft haben könnte. Zwei dieser Unternehmen sind Internetfirmen, vier sind Anbieter von proprietärer ("closed- source") Software und eines ist Europas größter Open-Source-Softwareentwickler.
Den gemeinsamen Lobby-Kampf der Unternehmen koordiniert Florian Müller, der zuvor bereits die Kampagne NoSoftwarePatents.com ins Leben gerufen hatte, die mittlerweile vom FFII weitergeführt wird. Gemeinsam wollen die Beteiligten für Änderungen an der Richtlinie kämpfen, "damit das Gesetzgebungsverfahren nicht in ein paar Monaten auf der jetzigen Basis endet", so Müller.
In einer gemeinsamen Erklärung ruft die neu formierte Allianz andere Unternehmen dazu auf, "ernsthafte Maßnahmen in der Zeit bis zur Abstimmung am 6. Juli zu treffen", damit die gemeinsame Botschaft bei den Europa-Parlamentariern ankommt.
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