1&1, GMX, Materna, MySQL und Opera gegen Softwarepatente

Letztes Aufbäumen im Lobbykampf gegen Softwarepatente

Nachdem der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments in der letzten Woche mit hauchdünner Mehrheit den umstrittenen Ratsentwurf zur Softwarepatentrichtlinie fast unverändert durchgewinkt hat, wollen nun 1&1, CAS Software, CSB-System, GMX, Materna, MySQL und Opera nochmals zum Kampf gegen Softwarepatente antreten.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Unternehmen mit insgesamt mehr als 4.000 Mitarbeitern sorgen sich um die Auswirkungen, die der jetzige Richtlinienvorschlag auf ihre Betriebe und auf Europas gesamte Wirtschaft haben könnte. Zwei dieser Unternehmen sind Internetfirmen, vier sind Anbieter von proprietärer ("closed- source") Software und eines ist Europas größter Open-Source-Softwareentwickler.

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Den gemeinsamen Lobby-Kampf der Unternehmen koordiniert Florian Müller, der zuvor bereits die Kampagne NoSoftwarePatents.com ins Leben gerufen hatte, die mittlerweile vom FFII weitergeführt wird. Gemeinsam wollen die Beteiligten für Änderungen an der Richtlinie kämpfen, "damit das Gesetzgebungsverfahren nicht in ein paar Monaten auf der jetzigen Basis endet", so Müller.

In einer gemeinsamen Erklärung ruft die neu formierte Allianz andere Unternehmen dazu auf, "ernsthafte Maßnahmen in der Zeit bis zur Abstimmung am 6. Juli zu treffen", damit die gemeinsame Botschaft bei den Europa-Parlamentariern ankommt.

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Stefan999 29. Jun 2005

Das Patent ist inzwischen vorzeitig abgelaufen, weil IBM auf eine Verlängerung...

Bluescreen 28. Jun 2005

Sie könnten es auch „No Software Patents" auf das Segel ihrer Rennyacht schreiben. Sie...

2CentsOfWisdom 27. Jun 2005

Zum Thema Softwarepatente und den Lügen, die immer häufiger verbreitet werden ("Der...

x 27. Jun 2005

Schön das sich diese Firmen gegen die Softwarepatente stellen. Sie machen Profit mit...



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