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ATI schwächelt - und hofft auf R520

Grafikchiphersteller mit Verlust im dritten Geschäftsquartal 2005

ATI hat sein zum 31. Mai 2005 beendetes drittes Geschäftsquartal 2005 wie schon Anfang Juni vorab verkündet mit Verlust abgeschlossen. Obwohl der Umsatz um 39 Millionen bzw. 8 Prozent auf 530 Millionen US-Dollar wuchs, blieb letztlich ein Verlust von 0,4 Millionen US-Dollar.

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Im Vergleich dazu erwirtschaftete der kanadische Grafikchiphersteller im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 49 Millionen US-Dollar. ATIs CEO David Orton zeigte sich enttäuscht vom dritten Quartal 2005, man habe sowohl beim Umsatz als auch der Handelsspanne unter den Erwartungen gelegen. Dennoch habe man in dem Geschäftsquartal wichtige Meilensteine im Kerngeschäft mit Grafikchips erreichen können und es sich zum Ziel gesetzt, konsistenter bei der Einführung neuer Techniken zu sein. "Vorausblickend erwarten wir ein anhaltendes Wachstum in unseren Kernmärkten sowie den neuen Chipsatz- und Konsumenten-Märkten", so Orton. Für das vierte Geschäftsquartal 2005 hofft das Unternehmen auf Umsätze zwischen 550 und 580 Millionen US-Dollar.

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Höhere Ausgaben hatte ATI im dritten Geschäftsquartal 2005 einerseits durch ein Bonusprogramm für die Mitarbeiter, durch höhere Vertriebs- und Marketing-Aufwendungen und durch deutlich gesteigerte Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen im PC- und dem Consumer-Segment zur "Beibehaltung der technischen Marktführerschaft". Dabei gingen vor allem die Prototypen-Herstellung bei der Entwicklung künftiger 90-nm-Produkte sowie der durch die Übernahme von Terayon und CuTe Solutions gewachsene Mitarbeiterstamm ins Geld.

ATI hatte im Jahr 2004 - anders als Nvidia - den Fehler begangen, sich etwas zu sehr auf PCI Express zu konzentrieren. Nvidias Partner konnten hingegen dank des Bridge-Chips HSI die GeForce-6-PCI-Express-Chips relativ früh auf AGP-Karten einsetzen. Probleme machte den Kanadiern im wichtigen Mittelklasse-Markt vor allem Nvidias GeForce 6600 GT und hier insbesondere die seit Januar/Februar 2005 verfügbaren AGP-Karten, denn ATIs Konkurrenzchip Radeon X700 Pro ist erst seit Mai/Juni 2005 für den immer noch weit verbreiteten Grafiksteckplatz erhältlich. Die Ursache ist in der späten Verfügbarkeit (ab April 2005) von ATIs eigenem PCI-Express-nach-AGP-Bridge-Chip Rialto zu suchen. Auch mit Crossfire kommt ATI reichlich spät: Nvidia versucht seit Ende 2004 mit seiner SLI-Technik, den Kunden den Kauf zweier statt nur einer GeForce-6-Grafikkarten und möglichst auch noch eines Nforce-4-SLI-basierten Mainboards schmackhaft zu machen. Crossfire-Hardware wird hingegen erst ab August 2005 am Markt sein.

Derzeit bereitet sich ATI darauf vor, den GeForce-7800-GTX-Konkurrenten R520 einzuführen - der neue High-End-Grafikchip tritt die Nachfolge der Radeon-X850-Serie an und wird voraussichtlich im Juli 2005 vorgestellt. Ob ATIs Partner dann auch so früh Karten liefern können wie die von Nvidia, bleibt abzuwarten.



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Clown 29. Jun 2005

Sicher ist es praktisch. Ich hab hier auch noch nen zweiten Monitor auf dem Schreibtisch...

Clown 29. Jun 2005

Du hast mich - wie erwartet - nicht verstanden. Ich meinte nur lediglich, dass man als...

Clown 27. Jun 2005

Das überschneidet sich ja nicht mit meiner Aussage, die da lautete, dass die neuen...

JTR 27. Jun 2005

Das mit dem BTX und dem Drehen ist doch ne faule Ausrede. Man könnte doch per sofort die...

Randal 25. Jun 2005

genau das, was im artikel geschrieben wurde, hätte ich auch als die ursachen für das...


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