AJAXSLT: XSL-T-Implementierung in JavaScript von Google

Browser können XML-Daten mit AJAXSLT selbst in HTML umwandeln

Mit AJAXSLT hat Google eine Implementierung von XSL-Transformations (XSL-T) in JavaScript als Open Source veröffentlicht, die sich somit auf Webseiten bzw. genauer genommen in so genannten AJAX-Applikationen nutzen lässt.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Abkürzung AJAX steht für "Asynchronous JavaScript + XML" und bezeichnet ein eher rudimentäres Konzept, bei dem Web-Applikationen zu großen Teilen im Browser ausgeführt werden. Eigentlich ist AJAX nur eine Anwendung bestehender Techniken. Neu ist lediglich der Name, der seit einigen Monaten die Runde macht sowie die Tatsache, dass sich entsprechende Applikationen zunehmend im Netz finden.

Stellenmarkt
  1. Berufseinstieg SAP-Berater*in (m/w/d)
    Lufthansa Industry Solutions AS GmbH, Hamburg, Frankfurt, Wetzlar, Köln, Stuttgart
  2. Manufacturing Digitalization Expert (m/f/d)
    Heraeus Quarzglas GmbH & Co. KG, Kleinostheim
Detailsuche

Als Beispiele hierfür werden immer wieder Google Maps oder Google Suggest genannt, auch wenn Google bei weitem nicht das einzige Unternehmen ist, das entsprechende Applikationen anbietet. Auch Flickr macht umfangreichen Gebrauch davon.

Entsprechende Web-Applikationen ziehen praktisch eine Schicht zwischen die Darstellung der Applikation im Browser und dem Web-Server. Die Kommunikation läuft weitgehend im Hintergrund ab, d.h. die Aufrufe des Nutzers werden per JavaScript an die AJAX-Engine weitergegeben, die ihrerseits per HTTP mit dem Web-Server kommuniziert. Die AJAX-Engine selbst ist wiederum "nur" ein umfangreiches JavaScript, das im Browser abläuft.

Während bei herkömmlichen Web-Applikationen die Eingaben des Nutzers an den Web-Server gesendet werden, der dann eine neue Webseite generiert, die im Browser zur Anzeige kommt, läuft bei AJAX die Kommunikation asynchron ab - zur Darstellung muss die Webseite nicht neu generiert werden. Ein Teil der Programmlogik kann so in die AJAX-Engine ausgelagert werden, damit bestimmte Funktionen ganz ohne Web-Server auskommen. Dieser stellt in erster Linie die notwendigen Inhalte, beispielsweise neue Kartenausschnitte für Google Maps bereit.

Die Kommunikation zwischen AJAX-Engine lässt sich über XML abwickeln, was die meisten Browser direkt unterstützen. Mit AJAXSLT stellt Google nun zudem eine XSL-T-Implementierung zur Verfügung, die im Browser läuft, da sie in JavaScript realisiert ist. Damit lassen sich XML-Dokumente in andere Sprachen umsetzen. So erzeugt man aus einem XML-Dokument via XSL-T beispielsweise HTML. Damit lässt sich Bandbreite und Zeit bei der Übertragung der Daten sparen, da der Browser die XML-Daten selbst umwandeln kann.

Da XSL-T auf XPath basiert, steht mit AJAXSLT zugleich eine XPath-Implementierung zur Verfügung.

Google stellt sein Projekt AJAXSLT bei Sourceforge zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amtlicher Energiekostenvergleich  
Benzinkosten mehr als doppelt so teuer wie Ladestrom

Vom 1. Oktober an müssen große Tankstellen einen Energiekostenvergleich aushängen. Dabei schneiden Elektroautos derzeit am besten ab.

Amtlicher Energiekostenvergleich: Benzinkosten mehr als doppelt so teuer wie Ladestrom
Artikel
  1. 600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
    600 Millionen Euro
    Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

    Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

  2. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  3. Jelly Scrolling: iPad mini 6 mit Wackelpudding-Scrolling
    Jelly Scrolling
    iPad mini 6 mit Wackelpudding-Scrolling

    Das neue iPad Mini 6 macht bei einigen Anwendern sichtbare Probleme. Beim Scrollen hinkt eine Bildschirmhälfte hinterher.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (u. a. DeepCool Matrexx 55 V3 ADD-RGB WH 49,98€) • Thunder X3 TC5 145,89€ • Toshiba Canvio Desktop 6 TB ab 99€ • Samsung 970 EVO Plus 2 TB 208,48€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • WISO Steuer-Start 2021 10,39€ • Samsung Odyssey G7 499€ [Werbung]
    •  /