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Xeatre PVR 7200 - Digitaler Videorekorder mit Linux

Festplatten-Videorekorder mit DVB-S- und DVB-T-Empfänger. Die Open Source Factory hat mit den Xeatre PVR 7200 auf dem LinuxTag einen Festplatten-Videorekorder vorgestellt, der komplett auf Linux basiert. Das Gerät erlaubt es, bis zu vier Fernsehkanäle gleichzeitig aufzuzeichnen.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Linux-basierte digitale Videorekorder unterstützt TimeShifting, erlaubt es, mit zwei DVB-Karten bis zu vier Kanäle gleichzeitig aufzuzeichnen und ein weiteres Programm anzusehen. Die Aufnahmekapazität liegt je nach Modell bei 80 oder 160 GByte. Das System basiert auf einem AMD Sempron 2200+, verfügt über 128 MByte Speicher und einen Multiformat-DVD-Brenner, der DVD+R/RW, DVD-R/RW samt Double-Layer-Medien sowie DVD-RAM verarbeitet. Auch ein Brennen der Aufzeichnungen auf DVD ist so möglich.

Zudem soll das Gerät Werbung automatisch erkennen und markieren, so dass diese leicht aus den Aufzeichnungen herausgeschnitten werden kann und spielt MP3-Dateien ab. Auch eine elektronische Programmzeitschrift (EPG) stellt das System bereit. Der PVR 7200 lässt sich vollständig über eine Weboberfläche steuern.

Bei der Hardware wurde auf leise Komponenten geachtet, so dass das System kaum zu hören sein soll. Zudem lassen sich weitere Komponenten nachrüsten, beispielsweise für WLAN-Unterstützung. Von Haus aus lässt sich der PVR 7200 per Ethernet in Windows-Netze einbinden, so dass sich Aufnahmen auf dem PC abspielen oder bearbeiten oder umgekehrt vom PC aus auf dem PVR abspielen lassen.

Größtes Manko: Der PVR 7200 ist nur für eine digitale Übertragung per DVB-S (Satellit) oder DVB-T (terrestrisch) erhältlich, ein analoges Kabelsignal kann er beispielsweise nicht verarbeiten. Dabei bietet die Open Source Factory das Gerät in zwei Varianten an, mit einer DVB-Karte sowie einer 80-GByte-Festplatte für 849,- Euro oder mit zwei DVB-Karten und einer 160-GByte-Festplatte für 949,- Euro.


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