Abo
  • Services:

Premiere Direkt+ hält Filme auf Festplatte vor

Neues Video-on-Demand-Angebot von Premiere startet am 24. Juni 2005

Premiere startet am Freitag, dem 24. Juni 2005, mit seinem neuen Video-on-Demand-Angebot "Premiere Direkt+", das über einen normalen Kabel- oder Satellitenanschluss genutzt werden kann. Dazu verwendet Premiere spezielle digitale Videorekorder mit integriertem Digital-Receiver, die ständig bis zu 30 Filme bereithalten.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Filmauswahl soll wöchentlich aktualisiert werden, wobei jeden Donnerstag bis zu sieben neue Filme automatisch auf einem dafür reservierten Bereich der Festplatte des digitalen Videorekorders landen. Zum Start sollen dies beispielsweise Filme wie "I, Robot" oder "Ocean's Twelve" sein, die in mehreren Kategorien organisiert werden. Aus dem Gesamtangebot kann dann der Zuschauer einzelne Film auswählen und diese per Telefon, SMS oder Internet bezahlen. Die Filme werden dann für 24 Stunden freigeschaltet.

Stellenmarkt
  1. Stuttgarter Straßenbahnen AG, Stuttgart
  2. Rentschler Biopharma SE, Laupheim

Die Freischaltung selbst soll 15 bis 20 Sekunden dauern. Die Preise werden dabei in drei Preiskategorien angeboten: 2,- Euro kosten Filmklassiker, aktuelle Top-Filme gibt es für 4,- Euro und Erotikfilme für 6,- Euro. Dabei stehen die Filme im 16:9-Format mit Dolby Digital und wahlweise in der Originalsprache zur Verfügung.

Premiere Direkt+ gibt es ab 24. Juni 2005 zusammen mit dem dafür ausgelegten digitalen Videorekorder Humax iPDR-9800, allerdings benötigen die Kunden mindestens ein Abo für Premiere Start, das Einstiegsangebot des Pay-TV-Anbieters, das mit 5,- Euro im Monat zu Buche schlägt.

Der Humax iPDR-9800 verfügt über eine 160-GByte-Festplatte, die Hälfte davon ist für Premiere Direkt+ reserviert, rund 80 GByte stehen zur freien Verfügung und ermöglichen die Aufnahme von bis zu 40 Programmstunden. Per Timeshift kann der Zuschauer die laufende Sendung anhalten, zeitversetzt sehen oder an bestimmte Punkte der bereits erfolgten Aufnahme springen. Zwei integrierte Tuner ermöglichen es, ein Programm aufzunehmen und gleichzeitig einen anderen Sender zu schauen.

Der Preis für den Humax iPDR-9800 - PDR steht dabei für "Premiere Digital-Rekorder" - liegt bei 499,- Euro, in Verbindung mit einem Premiere-Abonnement kostet das Gerät 299,- Euro. Alternativ zum Kauf können Premiere-Kunden, ausgenommen Abonnenten von Premiere Start und Premiere Austria, das Gerät ab dem 1. August 2005 für 14,90 Euro pro Monat mieten.

Kommentar:
Eigentlich klingt Premiere Direkt+ nach einer guten Idee, die Auswahl der Filme und deren Mietpreise relativiert die erwarteten Vorzüge jedoch schnell wieder. Eine aktuelle Spielfilm-DVD kostet üblicherweise in jeder normalen Videothek für eine Verleihdauer von 24 Stunden deutlich weniger als 4,- Euro. Zumal der Plan von Premiere Direkt+ für die nächste Zeit keine Filme listet, die es nicht auch in jeder Videothek auszuleihen gibt. Vielmehr kann die Videothek hier immer noch durch aktuelleres Material punkten. Somit scheint Premiere Direkt+ nur für diejenigen interessant zu sein, bei denen die nächste Videothek ein paar Orte weiter weg ist und denen DVD-Verleih-Angebote wie das heute von Amazon gestartete zu aufwendig erscheinen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. ab je 2,49€ kaufen
  2. (u. a. The Equalizer Blu-ray, Hotel Transsilvanien 2 Blu-ray, Arrival Blu-ray, Die glorreichen 7...
  3. (Prime Video)

Sicaine 24. Jun 2005

Glaubst du das is Zufall, dass man bisl warten muss, bis man den Film erst auf DVD sehen...

whitman 24. Jun 2005

macht nix dafür sind wir ja da. im Kabel gibt es aktuell eingie Premiere Sender und ZDF...

robin 24. Jun 2005

Also kann mir mal einer sagen wie die Filme auf die Festplatte kommen? Ja da steht jetzt...

Mr. Mike 24. Jun 2005

Verschlüsselte Daten schützen ? Geh mal nachlesen wie es bei der xBox war ;-) Aber...

Rainer Haessner 23. Jun 2005

Hallo, Das orientiert sich am aktuelle Premiere direkt. Da kostet ein Film 3 Euro. Das...


Folgen Sie uns
       


Huawei Matebook X Pro - Test

Das Matebook X Pro ist ein gutes 14-Zoll-Ultrabook mit sinnvollen Anschlüssen, guten Eingabegeräten sowie Intel-Quadcore und dedizierter Geforce-Grafik. Die eigenwillige Kamera aber gefällt nicht jedem.

Huawei Matebook X Pro - Test Video aufrufen
IT-Jobs: Achtung! Agiler Coach gesucht?
IT-Jobs
Achtung! Agiler Coach gesucht?

Überall werden sie gesucht, um den digitalen Wandel voranzutreiben: agile Coaches. In den Jobbeschreibungen warten spannende Aufgaben, jedoch müssen Bewerber aufpassen, dass sie die richtigen Fragen stellen, wenn sie etwas bewegen möchten.
Von Marvin Engel

  1. Studitemps Einige Studierende verdienen in der IT unter Mindestlohn
  2. SAP-Berater Der coolste Job nach Tourismusmanager und Bierbrauer
  3. Digital Office Index 2018 Jeder zweite Beschäftigte sitzt am Computer

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität iEV X ist ein Ausziehelektroauto
  2. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
  3. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /