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BREKO kritisiert zu hohe Einmalkosten für "letzte Meile"

Deutschland dem Verband zufolge um 50 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Die derzeit geltenden Entgelte, die Wettbewerber bei der Anmietung der Teilnehmeranschlussleitung – der so genannten "letzten Meile" – einmalig an die Deutsche Telekom zahlen müssen, liegen um 53 Prozent über dem Durchschnitt in der EU, kritisiert der Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften (BREKO).
/ Jens Ihlenfeld
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Nach einer Untersuchung des Breko liegt der Durchschnittspreis der unterschiedlichen Bereitstellungsvarianten in Deutschland bei 76,76 Euro pro Schaltung, im europäischen Mittel aber nur bei 50,31 Euro. Dabei sei Deutschland am zweitteuersten, nur in Schweden ist es teurer. Den niedrigsten Preis für die Bereitstellung hat Spanien mit 22,37 Euro, das Mittel der drei günstigsten Länder – Italien, Spanien und die Niederlande – liegt bei 29,39 Euro.

Die Verteilung der unterschiedlichen Produktvarianten "mit Schaltarbeiten" (rund 70 Prozent) und "ohne Schaltarbeiten" (ca. 30 Prozent) wurde nach den Erfahrungen der BREKO-Mitgliedsunternehmen ermittelt. Der sich ergebende Mittelwert von 76,76 Euro sei höher als der im Jahresbericht der RegTP aufgeführte Durchschnittspreis von 48,- Euro, da dieser nur die günstigste Leistung der Telekom berücksichtige.

"Rechnet man die umstrittenen Kündigungsentgelte noch hinzu, belegt Deutschland mit 112,40 Euro sogar den traurigen Spitzenplatz – in keinem anderen Land müssen Wettbewerber mehr zahlen als bei uns", rechnet der BREKO vor.


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