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OXlook - Open-XChange verbindet sich mit Outlook

Open-XChange bald auch für Red Hat, Debian und MacOS X

Im August 2004 stellte Netline seinen Groupware-Server Open-Xchange unter die GPL. War die Software bis dahin eng mit Suse Linux verzahnt, ist Open-Xchange als Open-Source-Projekt mittlerweile für diverse Distributionen erhältlich und auch die kommerzielle Version soll auf andere Distributionen ausgeweitet werden. Zudem erschließt Netline mit OXlook, einem Konnektor für Outlook, Open-XChange-Nutzern nun auch Microsofts Groupware-Client und gibt eine Vorschau auf die geplanten SyncML-Funktionen des Open-Xchange Servers.

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OXlook erlaubt es, mit Microsoft Outlook die Funktionen des Open-XChange Servers zu nutzen, so dass Anwender von Outlook nicht auf eine andere Software umsteigen müssen. OXlook verspricht eine vollkommen nahtlose Integration in Outlook und unterstützt die komplette Funktionsbreite des E-Mail-Clients.

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Der OXlook Konnektor läuft unter den Betriebssystemen Windows 2000 sowie XP (32 Bit) und erlaubt den Einsatz von Outlook 2000 (SP3), Outlook XP und Outlook 2003 (32 Bit) gemeinsam mit dem Open-Xchange Server. Sowohl online - in einem LAN oder über das Internet - als auch offline kann Outlook dabei eingesetzt werden.

Der OXlook Konnektor ist ab heute im Webshop von Open-Xchange erhältlich. Support gibt es zurzeit nur für Kunden des kommerziellen Open-Xchange Server 5.0, von Netline zertifizierte Versionen der Open-Source-Version sollen folgen. OXlook ist im Paket mit dem OX Small Business Server (fünf User) für 299,- Euro erhältlich sowie gemeinsam mit dem OX Advanced Server (25 User), der 850,- Euro kostet. Zusätzliche Nutzer werden mit 25,- Euro berechnet, Rabatte für Bildungseinrichtungen oder bei Abnahme größerer Mengen sind möglich.

Künftig soll Open-XChange zudem um die Unterstützung von SyncML erweitert werden. Eine Vorschau auf die geplanten Funktionen gibt es unter open-xchange.org.

Wurde Open-Xchange durch die Veröffentlichung als Open Source zunehmend distributionsübergreifend verfügbar, will Netline nun auch die kommerzielle Version für andere Distributionen als Suse Linux Enterprise Server anbieten, den Anfang macht Red Hat Enterprise Linux 4, eine entsprechende Vorabversion zeigt Netline auf dem LinuxTag. Ende des Jahres soll zudem Debian Sarge hinzukommen, später dann auch MacOS X. Die Open-Source-Variante ist mittlerweile für mehr als zehn Distributionen zu haben.

Die Version für Red Hat kommt passend zum Gang in die USA, den Netline mit der Gründung einer US-Tochter eingeleitet hat. Über die Präsenz vor Ort und mit Red Hat als Partner im Rücken will Netline mit seinem Produkt auch im US-Markt Fuß fassen, entsprechende Anfragen liegen vor.

Zugleich will sich Netline damit eine bessere Chance auf Venture Capital erschließen, auch wenn hier aktuell kein Handlungsbedarf bestehe. Die Produktentwicklung bleibt aber in Deutschland.

Die Veröffentlichung von Open-XChange als Open Source bezeichnete Netline-CEO Frank Hoberg gegenüber Golem.de als einen Riesenerfolg. Open-XChange verfüge mittlerweile über eine breite Community und über das Open-Source-Projekt haben Netline zahlreiche Partneranfragen erreicht, so dass Netline mittlerweile mehr als 120 Partner zählt.

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