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Neues Nvidia-Treiberpaket unterstützt auch GeForce 7800 GTX

ForceWare Release 75 Version 77.72 auch für andere GeForce-Karten interessant. Mit dem neuen GeForce-Treiberpaket ForceWare Release 75 unterstützt Nvidia erstmals PCI-Express-Grafikkarten mit dem neuen GeForce 7800 GTX sowie AGP-Grafikkarten mit dem Low-End-Grafikchip GeForce 6200. Auch für Windows NT und Windows 95/98/ME hat Nvidia das Treiberpaket veröffentlicht, aktualisierte in diesem Fall aber nur die GeForce-6-Treiber.
/ Christian Klaß
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Mit der Release 75 sollen unter Windows 2000 und XP – für die Media Center Edition gibt es das Treiberpaket noch nicht – vom Grafiktreiber auch Dual-Core-CPUs besser genutzt werden. Die OpenGL-2.0-Unterstützung wurde erweitert, zudem profitieren professionelle OpenGL-Anwendungen nun von Quadro-SLI-Grafikkartengespannen und die SLI-Leistung für DirectX- und OpenGL-Anwendungen soll generell verbessert worden sein. Außerdem gibt es – wie von Nvidia im Vorfeld versprochen – mehr Kontrolle über die SLI-Profile.

Im Control Panel lässt sich nun das Triple Buffering für mehr Qualität oder Leistung konfigurieren, neu hinzugekommen sind auch Einstellmöglichkeiten für das neue Transparency Antialiasing sowie das Gamma Correct Antialiasing der GeForce 7800 GTX . Alle Anwendungsprofile werden nun auf derselben Profilseite konfiguriert. Die bestehenden Applikationsprofile können zudem beim nächsten Treiber-Update auf Wunsch behalten oder durch neue von Nvidia ausgetauscht werden. Die Einrichtung von HDTV-Fernsehern soll nun vom TV/Display-Wizard weiter vereinfacht werden.

Zudem können die Desktop-Einstellungen etwa zur Fensterpositionierung und Einrichtung virtueller Desktops mittels NView-Tool nun für alle Nutzer eines Rechners festgelegt werden. Bei den virtuellen Desktops unterstützt NView es nun erstmals, diese bei Mehrschirm-Arbeitsplätzen pro Monitor einzurichten. Unter Windows NT 4.0 muss man ab der Release 75 auf den NView Display Wizard verzichten, bei Windows 95/98/ME steht NVKeystone nicht mehr zur Verfügung.

Für die Treiber selbst verspricht Nvidia unter anderem bessere Unterstützung von hohen Desktop-Auflösungen, selbst einstellbare Display-Timings für TMDS/LVDS-Panels sowie für die Aufgabe etwa auf Fernsehern eine feinere Overscan-Konfiguration und die Möglichkeit zum Underscan. Verbessert worden sein soll die Speicherverwaltung im nicht sichtbaren Bereich des Framebuffers bei 2D-Auflösungen. Auch die Stabilität der GeForce-Treiber soll verbessert und wieder viele in Verbindung mit Spielen und Anwendungen auftretende Probleme beseitigt worden sein.

Für Anfang Juli 2005 hat Nvidia ein Update der Treiber-Release 75 in Aussicht gestellt, mit dem Nvidia eine bessere Kantenglättung dank SLI verspricht – bis zu 16x AA soll dann bei SLI-Gespannen möglich sein. Erst mit einem im Herbst 2005 erscheinenden nächsten großen Treiberpaket sollen sich dann SLI-fähige GeForce-Karten verschiedener Hersteller mixen lassen. Ob dann auch schon andere Mainboard-Chipsätze als die von Nvidia für SLI unterstützt werden, bleibt abzuwarten.

Die neuen Treiber für Windows 2000/XP(öffnet im neuen Fenster) , Windows NT 4.0(öffnet im neuen Fenster) (Voraussetzung: Service Pack 6), Windows 9x/ME(öffnet im neuen Fenster) und die AMD64/EMT64-kompatiblen 64-Bit-Windows-Versionen(öffnet im neuen Fenster) Windows Server 2003 x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition finden sich zum Download im Treiberbereich von Nvidia.de. Unter Windows 9x/ME, Windows NT 4.0 und Windows XP MCE lässt sich die GeForce 7800 GTX noch nicht nutzen.


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