Microsoft will Sender ID erzwingen
Hotmail filtert mit Microsofts "SmartScreen-Technik" täglich rund 3,2 Milliarden E-Mails und versucht, Spam auszusortieren, noch bevor er die Postfächer der Kunden erreicht. Künftig soll auch SIDF stärker herangezogen werden.
Dazu will Microsoft eine "Safety Bar" in das Nutzer-Interface von Hotmail einführen, die dem Nutzer anzeigen soll, falls der Absender einer E-Mail nicht über SIDF überprüft werden kann. So will Hotmail seine Nutzer vor potenziellem Spam warnen.
Um zu verhindern, dass E-Mails unter falschen Adressen verschickt werden, sollen bei SIDF E-Mail-Versender die IP-Adressen ihrer Mail-Server im Domain Name System (DNS) in einem speziellen Format veröffentlichen. Systeme, die E-Mails empfangen, können dann jede E-Mail analysieren und versuchen festzustellen, von welchem System die jeweilige E-Mail stammt. Ist die Adresse dieses Systems nicht im DNS als Mail-Server für ausgehende E-Mails eingetragen, deutet dies auf einen Spam-Versuch hin. Dabei setzt Microsoft auf ein XML-Format für die DNS-Einträge.
Eingehende E-Mails sollen mit SIDF auf gefälschte Absender auf SMTP- und Envelope-Ebene überprüft werden können, auch der E-Mail-Header wird dazu herangezogen. Die Überprüfung auf Transportebene erlaubt es, bereits die Annahme von E-Mails abzuwehren.
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