Abo
  • IT-Karriere:

Microsoft will Sender ID erzwingen

Hotmail soll E-Mails ohne Sender ID markieren

Im Januar hat Microsoft begonnen, die Anti-Spam-Technik Sender ID Framework (SIDF) bei Hotmail einzuführen, obwohl der Versuch einer Standardisierung zuvor an Microsofts eigenen Patentansprüchen gescheitert war. Nun will Microsoft das System offenbar im Alleingang durchsetzen, denn demnächst sollen alle E-Mails an Hotmail-Nutzer, die ohne Sender ID kommen, für die Hotmail-Nutzer sichtbar markiert und damit als potenzieller Spam ausgewiesen werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Hotmail filtert mit Microsofts "SmartScreen-Technik" täglich rund 3,2 Milliarden E-Mails und versucht, Spam auszusortieren, noch bevor er die Postfächer der Kunden erreicht. Künftig soll auch SIDF stärker herangezogen werden.

Stellenmarkt
  1. Allianz Partners Deutschland GmbH, Aschheim bei München
  2. INTER CONTROL Hermann Köhler Elektrik GmbH & Co. KG, Nürnberg

Dazu will Microsoft eine "Safety Bar" in das Nutzer-Interface von Hotmail einführen, die dem Nutzer anzeigen soll, falls der Absender einer E-Mail nicht über SIDF überprüft werden kann. So will Hotmail seine Nutzer vor potenziellem Spam warnen.

Um zu verhindern, dass E-Mails unter falschen Adressen verschickt werden, sollen bei SIDF E-Mail-Versender die IP-Adressen ihrer Mail-Server im Domain Name System (DNS) in einem speziellen Format veröffentlichen. Systeme, die E-Mails empfangen, können dann jede E-Mail analysieren und versuchen festzustellen, von welchem System die jeweilige E-Mail stammt. Ist die Adresse dieses Systems nicht im DNS als Mail-Server für ausgehende E-Mails eingetragen, deutet dies auf einen Spam-Versuch hin. Dabei setzt Microsoft auf ein XML-Format für die DNS-Einträge.

Eingehende E-Mails sollen mit SIDF auf gefälschte Absender auf SMTP- und Envelope-Ebene überprüft werden können, auch der E-Mail-Header wird dazu herangezogen. Die Überprüfung auf Transportebene erlaubt es, bereits die Annahme von E-Mails abzuwehren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 229€ (Bestpreis!)
  2. mit Gutschein: NBBX570

SpawnTDK 20. Jul 2005

na das is doch mal ne bsolut sinnfreie aussage lern erstmal den unterschied zwischen...

iNsuRRecTiON 24. Jun 2005

Hey, eigentlich ist das eine ganz gute Idee und vielleicht bringt es auch was, aber mich...

ebenso 23. Jun 2005

Viele Provider nehmen schon jetzt nichts von als dynamisch bekannten IPs an. Die stehen...

moppi 23. Jun 2005

ich nutze GMX nur für spam ^^

Johnny Cache 23. Jun 2005

Ich habe ja kein Hotmail-Account, aber wäre es nicht viel effizienter die ausgehenden...


Folgen Sie uns
       


iOS 13 ausprobiert

Apple hat iOS 13 offiziell vorgestellt. Die neue Version des mobilen Betriebssystems bringt unter anderem den Dark Mode sowie zahlreiche Verbesserungen einzelner Apps.

iOS 13 ausprobiert Video aufrufen
WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /