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Microsoft: Aus für Linux-Antivirenlösung Antigen

Antivirenprodukte von Sybari werden nur zum Teil weitergeführt. Nachdem Microsoft die Übernahme des Antivirenherstellers Sybari abgeschlossen hat, wird ein Großteil der Antivirenprodukte wie bisher weitergeführt. Die Antigen-Produktlinie für Unix und Linux wird jedoch eingestellt, so dass die Weiterführung nur die Applikationen für Microsoft-Systeme betrifft.
/ Ingo Pakalski
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Microsoft gab nach dem Abschluss der Übernahme von Sybari bekannt, dass die bisherigen Produkte wie bisher über die bestehenden Vertriebskanäle von Sybari angeboten werden. Dazu zählen die Antigen-Versionen für Exchange, für Microsoft SharePoint Portal Server und die Windows SharePoint Services, für Instant Messaging, für SMTP Gateways, für Domino unter Windows NT sowie den Sybari Enterprise Manager, den Advanced Spam Manager und Advanced Spam Defense.

Auch die bisherigen Support-Vereinbarungen werden von Microsoft nach eigener Aussage wie gehabt fortgeführt. Für die Zeit nach dem Abschluss der Sybari-Übernahme hatte Microsoft bereits im Februar 2005 angekündigt, ein Antivirenprodukt für Windows auf den Markt bringen zu wollen, das die Scan-Engine von GeCad Software enthalten wird. Die Firma GeCad Software wurde von Microsoft im Sommer 2003 aufgekauft, was dazu führte, dass Microsoft seit einiger Zeit das Malicious Software Removal Tool anbietet. Damit können ausgewählte Schädlinge wie Würmer oder Viren erkannt und beseitigt werden, allerdings ergänzt dies nur einen installierten Virenscanner und kann diesen nicht ersetzen.


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