KXploit - Neues PSP-Exploit für Firmware 1.50
Statt wie beim "Swaploit" mit zwei Memory-Sticks zu hantieren und die PSP damit auszutricksen, gibt es nun vom PSP-Dev-Team eine deutlich einfachere Lösung namens "KXploit". Das PSP-Dev-Team nutzt dabei eine Sicherheitslücke in der Firmware 1.50, um mittels eines Windows-Tools selbst geschriebene PSP-Programme wie etwa Emulatoren so aufzubereiten, dass sie auf der PSP ohne weitere Tricks laufen. Eine in Spanisch, Französisch und Englisch vorliegende bebilderte Anleitung beschreibt die Vorgehensweise recht gut: PBP-Datei auswählen und mit dem KXPloit Tool modifiziert per normaler USB-Verbindung zur PSP übertragen, fertig.
Es können anders als beim Memory-Stick-Austausch-Trick mehrere Anwendungen gespeichert werden. Eine etwas kompliziertere Methode, mit der Boot-PBPs mit eigenem Icon erstellt werden können, wird auch beschrieben.
Auf PSPs mit den bereits zu findenden Firmware-Versionen 1.51 und 1.52 funktioniert der Trick nicht – der Großteil der US-Kunden dürfte aber bereits die 1.50er-PSPs gekauft haben. Ein Downgrade der Firmware wird bisher durch die PSP vereitelt und Sony hat bereits angekündigt, dass Spiele-UMDs geplant sind, welche die PSP-Firmware zwangsaktualisieren.
Die durch das Netz fleuchenden ersten UMD-Rips bekommt man mit dem KXPloit nicht zum Laufen, noch muss sich Sony Computer Entertainment also nicht mit unerlaubten Softwarekopien herumschlagen. Dennoch scheint das Unternehmen die Websites des PSP-Dev-Teams und die Mirrors einen nach dem anderen offline nehmen zu lassen.
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