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Auto-Update auf SP1 beim Windows Server 2003 verhindern

Microsoft veröffentlicht Tool zum vorübergehenden Abschalten des Pflicht-Updates. Von Microsoft ist nun ein Werkzeug erschienen, um den Auto-Update-Mechanismus, der beim Windows 2003 Server das Service Pack 1 (SP1) einspielen will, vorübergehend zu deaktivieren. Das Tool sorgt dafür, dass man dennoch die automatische Update-Funktion aktiviert lassen kann.
/ Ingo Pakalski
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Zumindest für die englische Version von Windows 2003 Server will Microsoft ab dem 26. Juli 2005 das Service Pack 1 per Auto-Update installieren – doch haben Unternehmen, die ihre Software noch nicht auf Kompatibilität mit dem Service Pack 1 testen konnten, damit ein Problem. Das gerade mal 81 KByte große Blocker-Werkzeug(öffnet im neuen Fenster) verlängert den Zeitraum, zu dem das Update eingespielt wird, nach Microsoft-Angaben bis zum 30. März 2006.

Die im Tool-Paket enthaltene exe-Datei erstellt die Registrierung-Schlüssel und setzt die entsprechenden Parameter für das Auto-Update von SP1. Wenn man die "Block"-Funktion einschalten will, muss man das Programm mit der Kommandozeilenoption "/B" ausführen, woraufhin in HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate der Registry-Name "DoNotAllowSP" erstellt und der Wert auf "1" gesetzt wird. Mit "/U" kann man den vorher erstellten Eintrag auf "0" setzen und so die Update-Funktion für das SP1 vorübergehend oder dauerhaft wieder einschalten.

Eine derartige Lösung hatte Microsoft auch schon für das Windows XP Service Pack 2 vorgestellt, dessen "Schonfrist" am 12. April 2005 endete.


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