Supercomputer: BlueGene dominiert die Top500
Auf Platz 1 kommt BlueGene/L, ein von IBM und dem zum US-Energieministerium gehörenden "National Nuclear Security Administration" (NNSA) und am Lawrence Livermore National Laboratory installierten System. Das System ist zwar noch immer nicht vollständig, liegt aber mit 136,8 TFlop/s schon jetzt deutlich in Führung. In vollem Ausbau wird das System aber in etwa doppelt so schnell sein.
Auf Platz zwei folgt IBM mit einem weiteren BlueGene-System mit gleicher Architektur, das aber etwas kleiner ausfällt als BlueGene/L in Livermore. Es kommt auf eine Leistung von 91,2 TFlop/s.
Auf Platz drei folgt dann das Columbia-System der NASA, das SGI entwickelt hat. Es basiert auf SGIs Altix-Systemen, die mit Itanium-Prozessoren arbeiten.
Mit 51,87 TFlop/s liegt es deutlich hinter den beiden IBM-Systemen, aber vor dem über lange Zeit unangefochtenen Spitzenreiter "Earth Simulator" von NEC mit 35,8 TFlop/s.
Auch wenn IBM die ersten Plätze belegt – die meisten der Systeme in der Top500 basieren auf Intel-Prozessoren. Insgesamt weist die neue Liste der Top500-Supercomputer 333 Systeme aus, die mit Intel-Prozessoren arbeiten – 254 auf Xeon-Chips, 79 auf Itanium. Noch vor fünf Jahren basierten lediglich vier Systeme auf Intel-Prozessoren.
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