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Erfinder des integrierten Schaltkreises gestorben

Kilbys Karriere bekam durch die Erfindung einen großen Schub; 1968 wurde er zum stellvertretenden Vizepräsidenten bei TI ernannt. Doch bereits 1970 gab er den Job wieder auf, um sich als unabhängiger Berater für TI mehr den technischen Entwicklungen widmen zu können.

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Kilby, der wegen seines zurückhaltenden Auftretens und seiner Körpergröße von mehr als zwei Metern von manchen der "sanfte Riese" genannt wurde, galt als bescheiden. In einem Interview mit der Electrical Engineering Times aus dem Jahr 2000 wies er darauf hin, dass das Chip-Design, das Robert Noyce zeitgleich mit ihm bei Fairchild entwickelt hatte, wesentlich besser zur Massenfertigung taugte und Noyce daher ebenfalls einen Nobelpreis verdient habe.

TI und Fairchild hatten jahrelang um das Patent für den Mikrochip gestritten und sich schließlich darauf geeinigt, die Technik gegenseitig zu lizenzieren. Diese Entscheidung war der Ausgangspunkt für die Entwicklung des Chipmarkts zu einer Industrie, die Schätzungen zufolge heute mehr als 1.000 Milliarden US-Dollar im Jahr umsetzt.

Kilby hatte selbst nicht vermutet, dass seine Erfindung derart große Auswirkungen haben würde. "Ich dachte schon, dass die Erfindung für die Elektronik wichtig sein würde, aber ich hatte keine Vorstellung davon, wie sie dazu führen würde, das gesamte Feld zu erweitern", wird er vom US-Magazin Forbes zitiert. Auch zwei andere berühmte Erfindungen gehen auf das Konto des Ingenieurs, der im Lauf seiner Karriere mehr als 60 Patente zugesprochen bekam: der Taschenrechner und der Thermodrucker. [von Matthias Spielkamp]

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