Freier Groupware-Server Kolab 2 ist fertig
Kolab speichert die gesamten Groupware-Daten in MIME-Strukturen in einem IMAP-Server, statt dazu eine herkömmliche Datenbank heranzuziehen. Zudem werden die meisten CPU-intensiven Applikationen vom Client abgewickelt, wodurch Kolab eine hohe Skalierbarkeit erreichen soll. Der verwendete IMAP-Server Cyrus erlaubt es zudem, die IMAP-Daten im laufenden Betrieb zu sichern. Zudem kommen Apache, Postfix und OpenLDAP zum Einsatz.
Für Nutzer von Outlook steht mit Toltec Connector 2.0(öffnet im neuen Fenster) eine Outlook-Erweiterung bereit, die Outlook in einen vollständigen Kolab-2-Client verwandelt. Dabei schlägt der Toltec Connector mit 12,- bis 14,- Euro pro Nutzer zu Buche. Für KDE 3.2 steht ein spezielles "Convenience Paket" für den Groupware-Client Kontact zur Verfügung, alternativ verfügt KDE 3.4.1 über die entsprechenden Funktionen.
Neben diesen nativen Clients ist ein Kolab-konformes Web-Interface auf Basis des Horde-Framework in Arbeit und derzeit im Beta-Test. Auch der Web-Mail-Client IMP basiert auf Horde.
Gezeigt wird Kolab 2 erstmals auf dem LinuxTag in Karlsruhe (Stand B81, Intevation GmbH) ab 22. Juni 2005. Intevation-Chef Bernhard Reiter wird die Software zudem in einer Präsentation am Donnerstag von 13 bis 14 Uhr vorstellen. Weitere Informationen rund um Kolab finden sich im Kolab-Wiki unter wiki.kolab.org(öffnet im neuen Fenster).
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