Mit zahlreichen Anspielungen gespickter Shooter von Midway. Die Area 51 ist seit jeher ein vor allem für Verschwörungstheoretiker oder auch Ufo-Fans immens spannendes Gelände, das in der Realität aber wohl deutlich unspektakulärer ist als immer vermutet wird. Die Entwickler von Midway haben die gängigen Vorstellungen nun aber als Grundlage für einen Shooter genutzt – und herausgekommen ist dabei ein sehr geradliniger, aber auch mit viel Ironie unterhaltender Action-Titel.
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Los geht es – wenig innovativ – mit einem Virenausbruch in der Area 51, der sämtliches Forschungspersonal in gefährliche Aliens mutieren lässt. Die US Army schickt, wie sollte es auch anders sein, eine Spezialeinheit unter Führung von Ethan Cole – das für die nächsten gut zehn Stunden virtuelle Alter Ego des Spielers. Der muss sich nach den ersten Gefechten allerdings bald alleine durchschlagen – die ihn zunächst begleitenden Kollegen werden nämlich nach und nach ebenfalls von der bösen außerirdischen Brut niedergestreckt.
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Area 51 bietet unterschiedliche Szenarien, in denen die recht geradlinigen Gefechte mit den Aliens stattfinden – die typischen engen Korridore einer Forschungsstation gibt es ebenso wie weitläufige Hangar-Hallen für Ufos oder unterirdische Katakomben. Ethan stehen bei seiner Mission gut zehn unterschiedliche Schießprügel zur Verfügung; neben herkömmlichen Menschen-Waffen wie Maschinengewehr und Granaten gibt es auch Alien-Goodies wie Energie-Strahler.
Auch Ethan bleibt allerdings vom gefährlichen Alien-Virus nicht verschont, sondern wird ebenfalls bald von einem Mutanten gebissen, was allerdings nicht nur Nachteile hat – fortan ist es nämlich möglich, zwischen Menschen- und Alien-Hülle hin- und herzuschalten. In Letzterer muss man sich zwar weitgehend auf seine Fäuste verlassen, dafür verfügt man aber auch über eine Art Thermo-Sicht, was recht hilfreich ist: Einige der Aliens sind in der Lage, sich unsichtbar zu machen und dem menschlichen Auge so verborgen zu bleiben.
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Das Gameplay von Area 51 ist recht schnörkellos auf die Action ausgelegt, die KI ist dabei kaum erwähnenswert – meist stürzen sich die Außerirdischen einfach direkt auf den Spieler. Neben den wechselnden Szenarien sorgt aber zusätzlich der Humor der Entwickler dafür, dass das Ganze nicht zu einem vollkommen plumpen Dauergeballer verkommt; die Zahl der Anspielungen auf diverse Ufo-Filme oder auch Ereignisse wie die angeblich nur vorgespielte Mondlandung sind schon sehr unterhaltsam.
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Optisch sieht Area 51 vor allem auf der Xbox recht gut aus, die PlayStation 2 muss sich mit etwas eintönigeren Texturen begnügen. Die komplett deutsche Sprachausgabe ist dafür bei beiden Versionen gleich gelungen.
Area 51 ist für PlayStation 2 und Xbox bereits im Handel erhältlich und kostet etwa 60,- Euro. Die PC-Version lag Golem.de noch nicht vor. Das Spiel hat von der USK keine Jugendfreigabe erhalten und kann daher erst von Personen über 18 Jahren gekauft werden.
Fazit: Area 51 bietet spielerisch kaum Neues, dafür aber ein sehr kurzweiliges und direktes Shooter-Vergnügen – gespickt mit zahlreichen witzigen Anspielungen auf das gesamte Ufo- und Alien-Genre. Wer die Thematik mag und unkomplizierte Shooter-Action schätzt, macht mit diesem Spiel nichts falsch.