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Devolo: 85-Mbps-dLAN-Adapter verfügbar (Update)

Heimvernetzung mit bis zu 85 MBit/s über das Hausstromnetz. Devolo kann nun die im März 2005 zur CeBIT in Aktion gezeigten neuen dLAN-Adapter liefern, die erstmals Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 85 Mbps über die heimische Stromleitung ermöglichen. Damit soll die Vernetzung über die Steckdose nicht nur WLAN übertrumpfen, sondern zu einer echten Alternative für die Ethernet-Verkabelung werden.
/ Christian Klaß
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Die "MicroLink dLAN Highspeed Ethernet"-Adapter werden an die Ethernet-Schnittstelle eines PCs, Notebooks, Routers oder sonstigen netzwerkfähigen Geräts gehängt, in die Steckdose gesteckt und verhalten sich wie eine Verlängerung des Ethernet-Kabels in andere Zimmer. Dabei ist Intellons zum Einsatz kommender INT5500CS-Chip abwärtskompatibel zur bisherigen 14-MBit/s-HomePlug-1.0-Technik, die zwar damit nicht schneller wird, aber auch miteinander kommunizierende 85-Mbps-Adapter nicht ausbremsen soll. Die in der Realität erreichbare Datentrate mit der 85-Mbps-Hardware ist abhängig von der Entfernung zwischen zwei Endstellen, der Stromkabelqualität, der Zahl der gleichzeitig aktiven 85-Mbps-Endstellen, störenden Überspannungsfiltern und Steckerleisten.

Devolo liefert seinen HomePlug-Adapter "MicroLink dLAN Highspeed Ethernet" ab sofort aus. Den Preis beziffert das Unternehmen mit rund 100,- Euro. Da zwei Adapter benötigt werden, bietet Devolo ein Starter-Paket mit zwei MicroLink-dLAN-Highspeed-Ethernet-Adaptern für rund 190,- Euro. Die Garantie beträgt drei Jahre und enthält einen Vor-Ort-Service. Devolos Konkurrent Netgear hatte bereits angekündigt, selber entsprechende Adapter auf Basis des gleichen Intellon-Chipsatzes verkaufen zu wollen, liefert aber noch nicht aus.

Nachtrag vom 20. Juni 2005, 16:05 Uhr:
Praktisch soll eine Geschwindigkeit von 60 bis 65 Mbps erreicht werden, die 85 Mbps verstehen sich als theoretisch möglicher Wert. Zudem gibt Devolo eine Garantie auf eine Übertragungsstrecke von 200 Metern, wohlgemerkt aber nicht für die volle Geschwindigkeit, sondern nur dafür, dass über die Entfernung noch Netzwerkverbindungen möglich sind.


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