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Miranda beklagt GPL-Verstöße

StarMessenger und vbuzzer sollen Mirandas Lizenz verletzen. Die Entwickler des freien Instant-Messengers Miranda beklagten sich über GPL-Verstöße durch "vbuzzer" und "StarMessenger". Beide Software-Appplikationen verwenden Miranda-Code, ohne sich dabei an die Lizenz zu halten.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Software vbuzzer verschweigt, dass die Software auf Miranda basiert, die entsprechenden Dialoge geben vor, die Rechte an der Software halte vbuzzer. Statt mit der GPL wird die Software mit einer Endnutzer-Lizenz ausgeliefert, was ebenfalls der GPL widerspricht, unter der Miranda steht.

Dass dennoch Miranda unter der Haube seinen Dienst verrichtet zeigen die Miranda-Entwickler anhand einer Analyse der vbuzzer-Dateien, in denen noch einige Hinweise auf Miranda zu finden sind. Zudem hat der Hersteller den GPL-Verstoß mittlerweile eingeräumt und die Software vom Netz genommen. In Kürze will man eine neue Software veröffentlichen, die sich auf die VoIP-Komponente von vbuzzer beschränkt und ohne den Miranda-Code daherkommt. Nutzern will man ein Update auf diese neue Version aufzwingen.

Ähnlich verhält es sich bei StarMessenger, mit dem Unterschied, dass die Software die Nutzung von Miranda nicht verschweigt, dennoch finden sich auch hier falsche Angaben zu den Urheberrechten. Zudem werden einige Miranda-Dateien nicht mitgeliefert, wodurch sich die Software nicht mehr für Windows kompilieren lässt. Zu allem Überfluss soll StarMessenger zumindest früher mit Spyware ergänzt worden sein.

Nach Ansicht der Miranda-Entwickler haben beide Software-Anbieter ihr Recht zur Nutzung, Verbreitung und Modifikation von Miranda durch den Verstoß gegen die Lizenz verloren.


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