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Spieletest: Singstar The Dome - Neuer Karaoke-Spaß

30 Chart-Hits enthalten. Wenn Singstar für die PlayStation 2 sich auch nicht zu einem ähnlichen Super-Hit wie EyeToy entwickelte, hat die witzige Karaoke-Anwendung doch so einige Freunde gefunden – und entpuppt sich vor allem auf Partys immer wieder als absoluter Stimmungsheber. Mit Singstar – The Dome steht nun bereits der dritte Teil der Serie bereit, der allerdings erneut weniger spielerische Innovationen bietet als vielmehr mit neuem Songmaterial aufwartet.
/ Thorsten Wiesner
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Am Gameplay hat sich praktisch nichts geändert – weiterhin ist Singstar prinzipiell eine Heimversion dessen, was man so aus den Karaoke-Bars kennt: Man wählt aus einer Liste von 30 bekannten Songs seinen Favoriten aus, greift zum Mikro und bekommt am unteren Bildschirmrand den Text angezeigt, den man nun möglichst originalgetreu wiedergeben soll. Aber Singstar gibt nicht nur den eigenen Gesang über die Lautsprecher des Fernsehers aus und sorgt so für viel Spaß bei den eventuell anwesenden Freunden. Auch die Sangeskünste des Spielers werden immer direkt ausgewertet – wer die richtigen Töne trifft und lange genug hält, bekommt beständig ein Lob, wer immer zum falschen Zeitpunkt anfängt zu singen und ein paar Oktaven daneben landet, wird hingegen mit bösen Kommentaren abgefertigt.

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Um gerade bei Personen, die zum ersten Mal Karaoke singen, die anfängliche Angst zu mindern, gibt es witzige Zwei-Spieler-Modi – etwa die Battle-Option, bei der zwei Spieler gleichzeitig, aber gegeneinander ansingen, oder den Duett-Modus, bei dem zwei Spieler gemeinsam ihr Bestes geben und die Punktzahl kumuliert wird. Die Schwelle, zu zweit ein Mikro in die Hand zu nehmen, ist natürlich deutlich geringer, so dass auf Partys vor allem diese Modi den meisten Zuspruch finden dürften.

Wahlweise können beim Singen die Original-Musikvideos angezeigt werden oder aber man schließt eine EyeToy-Kamera an und betrachtet sich selbst auf dem Bildschirm. Letzteres ist natürlich die deutlich witzigere Option, zumal die Kamera immer wieder kleine Videos mitschneidet und hinterher samt den Sangeskünsten des Spielers abspielt – Lachanfälle sind da garantiert.

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Recht gelungen ist wieder einmal die Songauswahl, wenn auch nicht jeder Song gleichermaßen einsteigerfreundlich ist – "Let Me Entertain You" von Robbie Williams lässt sich recht einfach mitsingen, bei "Born to be Wild" von Steppenwolf wird es schon schwieriger und die Fantastischen Vier oder Outkast dürften auch nicht jedermanns Sache sein. Zumindest ist das Spektrum wirklich breit – fast jeder dürfte auf der Skala von Blink 182 über Pur bis hin zu Kylie Minogue, The Clash oder Tom Jones seinen eigenen Favoriten finden.

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Singstar The Dome ist im Handel für etwa 30,- Euro erhältlich. Wer keinen bisherigen Teil der Reihe besitzt und daher noch die Mikrofone benötigt, kann auch ein Bundle des Spiels mit den beiden Mikros erwerben, für das dann etwa 60,- Euro fällig werden.

Fazit:
Kaum spielerische Innovationen, dafür aber viele neue Songs – es ergibt schon einen Sinn, dass Sony "nur" 30,- Euro für diesen Titel verlangt. Wer dringend Nachschub an Songmaterial braucht, darf zugreifen, Einsteiger sind zudem mit diesem Titel wohl ebenfalls am besten bedient – die Songauswahl ist eindeutig vielseitiger als bei den ersten beiden Singstar-Produkten. Etwas mehr spielerische Neuerungen wären aber für die nächste Auflage durchaus wünschenswert.


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