AOL wegen Voice-Mail auf 200 Millionen US-Dollar verklagt
Klausner verweist in Bezug auf die Erfindung des PDAs auf das US-Patent 4,117,542(öffnet im neuen Fenster) aus dem Jahr 1978, das ein "Electronic Pocket Directory" beschreibt.
Die Klage gegen AOL fußt aber auf einer anderen Erfindung von Klausner, die im US-Patent 5,572,576(öffnet im neuen Fenster) beschrieben ist. Dabei ist von einem "Gerät zum Beantworten von Telefonaten die Rede, das angezeigte Daten mit aufgezeichneten Anrufen in Zusammenhang setzen kann" ( "Telephone answering device linking displayed data with recorded audio message" ). Das Patent wurde 1994 eingereicht und Klausner 1996 zugesprochen.
Klausner wirft der Time-Warner-Tochter AOL vor, mit ihren Sprachdiensten wie AOL Voicemail, AOL Call Alert, AOL by Phone und deren VoIP-Lösung gegen das US-Patent Nr. 5,572,576 zu verstoßen. Die Dienste würden neue Sprachnachrichten visuell samt der Nummer der Anrufers anzeigen und es den Nutzern erlauben, einzelne Sprachnachrichten gezielt abzuhören.
Das Unternehmen fordert insgesamt 200 Millionen US-Dollar Schadensersatz und Lizenzgebühren von AOL und weist darauf hin, dass man 20 weitere Patente in diesem Bereich halte.
- Anzeige Hier geht es zur AVM Fritzbox 7590 AX bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.