Kabel Deutschland will Free-TV verschlüsseln

Privatsender sollen aber weiterhin ohne monatliche Gebühren zu sehen sein

In Anbetracht der Warnung durch die Verbraucherzentrale Bundesverband, frei empfangbare Fernsehsender wie RTL, Sat1 oder Pro Sieben könnten im Kabelnetz bald verschlüsselt werden, versucht Kabel Deutschland nun, die Wogen zu glätten. Zwar sei eine Verschlüsselung der Programme bei der digitalen Verbreitung geplant, zur Kasse will man die Kunden dafür aber nicht bitten.

Artikel veröffentlicht am ,

Kabel Deutschland will seinen Kunden möglichst bald alle Fernsehsender im Kabelnetz auch digital anbieten. Wenn sich im Rahmen dieser Digitalisierung des Kabelnetzes und der digitalen Einspeisung aller Fernsehsender die Möglichkeit ergibt, "im Einvernehmen mit den Marktteilnehmern die Adressierbarkeit des Kabelnetzes zu realisieren, dann wird Kabel Deutschland dies tun und somit alle seine Kunden kennen", heißt es in einer Stellungnahme.

Stellenmarkt
  1. Projektmanager Digitalisierungsprojekte (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin, deutschlandweit
  2. Specialist Enterprise Delivery Management (m/w/d)
    Vodafone GmbH, Nürnberg, Unterföhring, Stuttgart
Detailsuche

Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF seien bereits seit längerem mit ihren beiden digitalen Programmbouquets im digitalen Fernsehen zu sehen und auch die ersten privaten Sender werden bereits digital ausgestrahlt. Die Verhandlungen mit den anderen privaten Sendern zur digitalen Ausstrahlung laufen derzeit. Sowohl die öffentlich-rechtlichen als auch die privaten Sender, also frei empfangbares Fernsehen, soll dabei keinesfalls in einem Abo-Paket mit monatlichen Entgelten angeboten werden.

Aber auch beim digitalen Fernsehen könne man außer der Tatsache, dass der Kunde Kabelkunde ist und eventuell ein Programmpaket abonniert hat, keine weiteren Informationen über die Sehgewohnheiten oder Präferenzen des Kunden in Erfahrung bringen, unterstreicht Kabel Deutschland.

Ist ein Digital-Receiver vorhanden, sollen Fernsehzuschauer mit einem Kabelanschluss von Kabel Deutschland für ein einmaliges Freischaltentgelt in Höhe von 14,50 Euro das freie digitale Angebot nutzen können. Weitere monatliche Kosten gibt es dafür keine. Diese fallen nur für zusätzliche Pay-TV-Angebote an.

Golem Akademie
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    12.–13. Januar 2022, virtuell
  2. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Anders als z.B. beim digitalen terrestrischen Fernsehen (DVB-T) will Kabel Deutschland die analoge Einspeisung der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender nicht abschalten, sondern lässt digitales und analoges Fernsehen parallel laufen. "Erst wenn sich die Kabelkunden an das digitale Fernsehen gewöhnt haben und alle frei empfangbaren Sender digital zu sehen sind, wird das analoge Angebot im Kabelnetz sukzessive reduziert", heißt es von Seiten Kabel Deutschlands.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Dr.InSide 01. Jul 2005

Wieso sollten sie? Die Privaten haben sich ja bisher immer gewehrt, daß sie...

LikeBalu 18. Jun 2005

Das ist eindeutig falsch! Die 14,90 EUR fallen einmalig pro Nutzer an. Egal, wie viele...

hungersnot 16. Jun 2005

Gibt's noch multidec ?

tachauch 16. Jun 2005

Versuche jetzt noch einen _inhaltlichen_ Bezug zu meinem Posting herzustellen und alle...

techniktotal 16. Jun 2005

Was ist das denn für ein Quatsch? Es wird natürlich auch in Zukunft keine Gebühren für...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  2. Tim Cook: Apple traf geheime Absprache mit chinesischer Regierung
    Tim Cook
    Apple traf geheime Absprache mit chinesischer Regierung

    Tim Cook soll 2016 in China für Apple lobbyiert haben - der Deal soll 275 Milliarden US-Dollar wert sein. Öffentlich gemacht wurde die Absprache nicht.

  3. Spielfilm: Matrix trifft Unreal Engine 5
    Spielfilm
    Matrix trifft Unreal Engine 5

    Ist der echt? Neo taucht in einem interaktiven Programm auf Basis der Unreal Engine 5 auf. Der Preload ist bereits möglich.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /