DivX 6: Videos bis zu 40 % kleiner und im eigenen Container

Neues DivX Media Format (DMF) erlaubt Menüs und Untertitel

Die neue DivX-Version 6.0 wartet mit einigen größeren Neuerungen auf. Neben einer weiter verbesserten Bildqualität und deutlich geringerer Größe der damit erzeugten Videodateien kommt die neue Version mit einem eigenen Container-Format, das jetzt auch Menüs und Untertitel unterstützt.

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DivX Networks legt mit DivX 6 eine stark verbesserte Version des hauseigenen Video Codecs vor. Die neue Version soll bei gesteigerter Kompressionsrate eine noch bessere Bildqualität erreichen. Zwar beeindruckten schon vorherige Versionen durch Qualität bei geringer Dateigröße - ließen sich jedoch noch durch ZIP-Kompression weiter verkleinern, ein Indiz, dass der Codec noch nicht das Optimum an Kompression erreicht hat. Bei der Version 6 soll dies nun nicht mehr möglich sein, dafür sollen die erzeugten Videos um bis zu 40 Prozent kleiner werden.

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Durch neue Algorithmen zur Bildanalyse will DivX-Networks das Rauschen verringert haben. Die Entwickler heben besonders den neuen "De-Blocking"-Algorithmus hervor, der Blockartefakte weiter reduzieren soll.

Neu ist auch ein eigenes Containerformat: Mit dem DivX Media Format (DMF) sollen die von DVDs bekannten Menüs, Optionen sowie Untertitel und optionale Audiospuren in DivX Einzug halten.

Zudem ist es jetzt möglich, zusätzliche Informationen in XTAGs unterzubringen, wie sie aus dem Digitalfotobereich mit EXIF bekannt sind. DivX Networks will über diesen Mechanismus künftig auch ein Digital Rights Management realisieren. Dabei zielt man vor allem auf die Zusammenarbeit mit Inhalte-Anbietern ab, die DivX wegen der Bildqualität bei geringer Dateigröße einsetzen sollen.

Dateien im neuen DivX-6-Containerformat sollen künftig die Endung .divx tragen - um sie auf den ersten Blick von .avi-Dateien zu unterscheiden.

Mit dem DivX-Converter will DivX-Networks das Kodieren von Videos deutlich vereinfachen. Die Software soll nahezu jede Videodatei in einem Schwung in ein DivX-Video samt interaktiven Funktionen umwandeln können. Spezialwissen sei dazu nicht länger notwendig, so DivX-Networks.

Ältere DivX-Versionen werden inzwischen von zahlreichen DVD-Playern unterstützt und DivX Networks gibt sich zuversichtlich, dass auch die Version 6 schnell in diverse Geräte Einzug halten wird - bei einigen sogar über ein Firmware-Update.

DivX 6 steht ab sofort in zwei Versionen unter divx.com/divx zum Download bereit: als kostenloses "DivX Play Bundle" oder als kostenpflichtiges "DivX Create Bundle" mitsamt allen Werkzeugen, um selbst DivX-Dateien kodieren zu können. Der Preis für das Create-Bundle liegt bei 19,95 Euro, allerdings wird auch eine kostenlose Testversion angeboten. [von René Rebe]

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Hunter_xtreme 20. Jul 2006

Divx braucht ewigkeiten beim Filmstart und noch viel länger bei der Bearbeitung. Es kann...

TomatenvondenAu... 18. Jun 2005

Du vergleichst Raub und Mord mit dem Kopieren von Medien, dessen Besitzer dadurch nicht...

Bibabuzzelmann 17. Jun 2005

Nein, das Beispiel war nicht von DivX sondern von nem Spiel, dass ich mir gekauft habe...

Bitte Autor... 17. Jun 2005

Vor allem könnte man anstatt einen weiteren Containerformat zu verwenden ja MATROSKA...

drmaniac 16. Jun 2005

meist ist es ja so...nur die Info, dass man divx movies noch erfolgreich zippen konnte...



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