Tüftler tricksen PSP-Firmware 1.50 aus
Wie auf PS2NFO.com nachzulesen ist, haben die Mitglieder vom spanischen PSP-Dev-Team(öffnet im neuen Fenster) eine Sicherheitslücke in Sonys Firmware-Version 1.50 gefunden, mit dem eigener bzw. nicht autorisierter Code erstmals auch auf amerikanischen PSPs ausgeführt werden kann. Dokumentiert wurde dies per Videomitschnitt – eine Anleitung wollen "PaWsTick", "CybBlade" und "Killer-x" am Nachmittag des heutigen 15. Juni 2005 veröffentlichen. Mittlerweile hat das Team seinen Launcher überarbeitet, der ebenfalls ab heute zur Verfügung stehen dürfte.
Eine Beschränkung wurde aber schon ausgemacht: Auf PSPs mit den bereits zu findenden Firmware-Versionen 1.51 und 1.52 funktioniert der Trick nicht mehr. Der Großteil der US-Kunden dürfte aber bereits die 1.50er-PSPs gekauft haben. Sony Computer Entertainment Deutschland gab gegenüber Golem.de an, dass ein Downgrade der Firmware durch die PSP vereitelt wird und dass mit Spiele-UMDs zu rechnen sei, welche die PSP-Firmware zwangsaktualisieren.
Dass Sony die entdeckten Lücken recht schnell zu schließen scheint, hat auch damit zu tun, dass bereits die ersten UMD-Images im Netz aufgetaucht sind und sich ein Teil der privaten Entwicklerszene darum bemüht, unerlaubte Spielkopien zum Laufen zu bringen.
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