Abo
  • Services:

Mit Xen zu mehr Sicherheit auf dem Desktop

Angepasste Xen-Variante namens XenSE von Intel

Intel-Entwickler Rolf Neubauer kündigte auf dem Intel Research Day, der in der Intel-Firmenzentrale in Santa Clara (Kalifornien) stattfand, eine für den Desktop-Bereich angepasste Version des Xen Hypervisors an.

Artikel veröffentlicht am ,

Die XenSE getaufte Software soll es Desktop-Benutzern erlauben, verschiedene, sicher getrennte Umgebungen zu definieren und Programme in diesen voneinander getrennt auszuführen, berichtet VNUnet. Dies soll beispielsweise Programme mit vertraulichen Informationen weiter isolieren und verhindern, dass vertrauliche Daten auch bei später bekannt werdenden Sicherheitslücken in der Anwendung oder dem System in unbefugte Hände gelangen.

Stellenmarkt
  1. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden
  2. Bosch Gruppe, Chemnitz

Solche Systeme könnten speziell in Banken, Krankenhäusern, Behörden und anderen Regierungsorganisationen Verwendung finden, die mit vertraulichen Daten umgehen. Zurzeit kommt in diesen Anwendungsszenarien oft ein zweiter Computer zum Einsatz, der dann über einen Internetzugang verfügt.

Dabei soll XenSE nach EAL 5 zertifiziert werden - ein Zertifikat, das bisher wohl noch kein Open-Source-Projekt erreicht hat. Sowohl Red Hat, SuSE als auch Windows sind nur auf Level 4 zertifiziert. Ein Zertifikat für Xen ist vor allem deshalb wichtig, da ein Level-4-zertifiziertes System auf einem nicht oder nur geringer zertifizierten Hypervisor natürlich nicht mehr dem zertifizierten Level entspricht, da durch den Hypervisor das System manipuliert werden oder Informationen aus dem System gelangen könnten.

Allerdings sollen diese neuen Funktionen erst in eine spätere Xen-Version einfließen, nach der für dieses Jahr angekündigten Version 3. [von René Rebe]



Anzeige
Top-Angebote
  1. 3,74€
  2. 179,00€
  3. (u. a. WD 8 TB externe Festplatte USB 3.0 149,99€)
  4. 177,00€

XEN Master 15. Feb 2006

Die gibt es doch schon seit Dezember letzten Jahres. Wieso also angekündigt?

Nameless 18. Jun 2005

Was ist ein EAL 4 bzw. EAL 5 -Zertifikat?


Folgen Sie uns
       


Tesla Model 3 - Test

Das Tesla Model 3 ist seit Mitte Februar 2019 in Deutschland erhältlich. Wir sind es gefahren.

Tesla Model 3 - Test Video aufrufen
Sechs Airpods-Konkurrenten im Test: Apple hat nicht die Längsten
Sechs Airpods-Konkurrenten im Test
Apple hat nicht die Längsten

Nach dem Klangsieger und dem Bedienungssieger haben wir im dritten Test den kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel mit der weitaus besten Akkulaufzeit gefunden. Etwas war aber wieder nicht dabei: die perfekten True Wireless In-Ears.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
    Uploadfilter
    Der Generalangriff auf das Web 2.0

    Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Pauschallizenzen CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
    2. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
    3. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"

    Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
    Fido-Sticks im Test
    Endlich schlechte Passwörter

    Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
    Ein Test von Moritz Tremmel

    1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
    2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
    3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

      •  /