Freecom liefert DAT-Laufwerke für die USB-Schnittstelle
"Mit USB-Interface wird DAT, das mit Abstand meist verkaufte Backup- Bandformat, deutlich flexibler und somit zukünftig für den Einsatz im privaten Bereich noch interessanter", wirbt Freecom für sein neues Laufwerk. Für kleine Netzwerke gebe es nach wie vor keine alternative Form der Datensicherung, die sich in puncto Verlässlichkeit, Leistung und Preis mit einem DAT-Bandlaufwerk messen könne.
Die Laufwerke Freecom TapeWare USB-DAT 40 sowie Freecom TapeWare USB-DAT 72 speichern unkomprimiert bis zu 20 respektive 36 GByte Daten auf Bänder, nur mit einer Datenkompression von im Schnitt 2:1 gelten die in den Produktnamen wiederzufindenden doppelt so hohen Gigabyte-Angaben. Die Datentransferrate von bis zu 23 GByte pro Stunde bezieht sich ebenfalls auf eine 2:1-Datenkompression. Das DAT 72 liest und beschreibt Medien vom Typ DDS-4/DDS-3, das DAT 40 versteht sich auf DDS-3- und DDS-2-Bänder.
Im Falle eines Systemabsturzes soll die Funktion "One Button Disaster Recovery" die schnelle, vollautomatische Wiederherstellung der Server-Umgebung ermöglichen. Zum Lieferumfang gehören das Programm TapeWare von Yosemite Technologies, ein DAT-Medium und ein Handbuch mit Bedienungsanleitung. Freecom gewährt eine dreijährige Express-Austauschgarantie, sofern man die Geräte innerhalb von drei Monaten nach dem Kauf beim Hersteller registriert.
Die mit USB-2.0-Schnittstelle bestückten externen Laufwerke TapeWare USB-DAT 40 und TapeWare USB-DAT 72 sollen 599,- respektive 689,- Euro kosten. Ihre für Wide Ultra SCSI (LVD/SE) gedachten Einbauversionen kosten 519,- (DAT 40) bzw. 609,- Euro (DAT 72). Die USB-DAT-Laufwerke sollen ab Anfang Juli 2005 im Handel verfügbar sein. Die von Freecom ins USB-Gehäuse gesteckten DAT-Laufwerke stammen von Hewlett-Packard.



