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Ericsson macht Handy-Telefonate in Flugzeugen möglich

Mobilfunk-Basisstation speziell für den Einsatz in Flugzeugen vorgestellt. Ericsson hat ein GSM-System für Flugzeuge vorgestellt, um Mobiltelefone während des Fluges an Bord von Verkehrsmaschinen zu verwenden. Dazu wurde eine normale Mobilfunk-Basisstation in einer speziellen Luftfahrtversion entwickelt, die nach Herstellerangaben ab sofort in Passagiermaschinen eingebaut werden kann.
/ Ingo Pakalski
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Basierend auf Ericssons Mobilfunk-Basisstation RBS 2708 wurde eine Version entwickelt, die speziell die Anforderungen im Luftverkehr erfüllen soll. Dazu verspricht Ericsson einen einfachen Betrieb, da die Funktionen denen von terrestrischen Systemen gleichen. Zudem verspricht der Hersteller eine hohe Zuverlässigkeit.

Die Mobilfunknetzbetreiber können die vorgestellte Mobilfunk-Basisstation wie eine normale Mobilfunkzelle im Netzwerk ansprechen. Es sollen nur wenige Maßnahmen notwendig sein, damit Fluglinien ihren Passagieren die zusätzliche Dienstleistung anbieten können. Ericsson verspricht, dass Netzbetreiber damit den Umsatz ihrer Kunden erhöhen können.

Nach Erreichen der Reiseflughöhe soll das System sowohl Anrufe als auch die Entgegennahme von Anrufen ermöglichen, wobei die Bordmannschaft das System ohne großen Aufwand bedienen können soll. Das System entspricht vom Gehäuse her dem Bordelektronik-Standard (Avionics ARINC 600) und ist mit einer elektromagnetischen Abschirmung – Electromagnetic Screening Device (EMSD) – ausgestattet. Ericsson verspricht, dass es weder eine Beeinträchtigung des Bordfunkverkehrs noch des terrestrischen Mobilfunkverkehrs gebe.

Das System erlaubt bis zu 60 gleichzeitige Gespräche, wobei alternativ ein Dual-Band-Einsatz möglich ist. Ericsson verspricht, dass das System bis Ende 2005 installiert werden kann.


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