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Musikfirmen gehen gegen Import-CDs vor

CD Wow will angeblich künftig keine CDs mehr importieren. Der Musikindustrie sind so genannte "Parallelimporte" aus Staaten, die nicht dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) angehören, ein Dorn im Auge. Diese seien nach dem Urheberrechtsgesetz verboten, gibt es doch eine territoriale Bindung des Urheberrechts. Entsprechend übt man Druck auf Anbieter solcher CDs aus, darunter auch CD Wow.
/ Jens Ihlenfeld
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Das als "CD-Discounter" auftretende Unternehmen CD Wow habe sich dem Druck nun gebeugt, teilt der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft mit. CD Wow hatte seit 2003 CD-Alben internationaler Topstars aus dem Fernen Osten nach Deutschland importiert und war damit ins Visier der Musikfirmen geraten, die juristisch gegen CD Wow vorgingen.

Nun habe man sich im Rahmen eines Vergleichs geeinigt und CD Wow sich verpflichtet, künftig keine Importe aus dem außereuropäischen Ausland in Deutschland zu vertreiben.

Für innereuropäischen Import gilt dies nicht, im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gilt der Grundsatz des freien Warenverkehrs. Importen z.B. aus Großbritannien steht also auch weiterhin nichts im Weg.


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