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Spieletest: Donkey Konga 2 - Das Trommeln geht weiter

Neue Songs, aber wenig neue Spielelemente. Donkey Konga gehörte 2004 zu den innovativsten, vor allem im Multiplayer-Modus aber auch unterhaltsamsten Videospielen überhaupt – die Idee, ein Musikspiel anstelle des Controllers mit Bongo-Trommeln zu bedienen, entpuppte sich als absoluter Überraschungshit. Nach einem Ausflug ins Jump&Run-Genre mit Jungle Beat steht mit Donkey Konga 2 nun der nächste Titel für den Bongo-Controller bereit.
/ Thorsten Wiesner
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Am grundsätzlichen Gameplay hat sich praktisch überhaupt nichts geändert: Passend zur jeweils gespielten Musik laufen auf dem Bildschirm Symbole durch, die bestimmte Aktionen vom Spieler verlangen – mal muss zum richtigen Zeitpunkt die linke, mal die rechte Trommel geschlagen werden. Auch gleichzeitiges Klopfen auf beide Bongas, Trommelwirbel auf einer oder beiden Trommeln und sogar Klatschen wird verlangt: Ein kleines Mikrofon zwischen den Trommeln registriert hierbei, ob im richtigen Moment die Hände zusammengeschlagen werden.

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Gut 25 neue Songs hat Nintendo dem zweiten Teil spendiert, wobei stilistisch auf eine ganz gute Mischung aus Pop, Rock und Dance geachtet wurde. Allerdings ertönen – wie schon beim ersten Teil – nicht alle Songs unbedingt in der Originalversion; stattdessen handelt es sich öfter auch mal um neu eingespielte Cover. Die Songliste besteht erneut fast ausschließlich aus bekannten Titeln wie etwa Losing My Religion, Boombastic, Trouble oder Slave 4 You; ebenfalls sind aber auch Spielesoundtracks bekannter Nintendo-Klassiker – etwa das Thema zu Super Mario Bros 3 – mit von der Partie.

Erfolgreiches Spielen bringt Münzen ein, mit denen dann neue Schwierigkeitsgrade sowie Minispiele freigeschaltet werden. Bei den beiden Bonus-Games geht es einmal darum, bestimmte Rhythmusfolgen auswendig zu lernen; das zweite (und deutlich unterhaltsamere) Pausen-Game ist eine Art Tetris-Klon, bei dem es darauf ankommt, durch perfektes Trommeln bestimmte Symbole so schnell wie möglich vom Bildschirm weg zu bekommen.

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Auch grafisch hat sich recht wenig getan – Donkey Konga 2 sieht witzig aus, bietet aber wie der Vorgänger technisch wenig Beeindruckendes. Der Schwierigkeitsgrad wurde erneut bewusst niedrig angesetzt, so dass auch Videospiel-Unerfahrene schnell erste Erfolge im Einzelspieler-Modus erleben und bald alle Level freigeschaltet haben. Wirkliche Dauermotivation ist somit wieder einmal nur im Mehrspieler-Modus vorhanden.

Donkey Konga 2 ist ohne Controller für gut 40,- Euro im Handel erhältlich. Die Bongos kosten je etwa 30,- Euro.

Fazit:
Donkey Konga 2 ist im Grunde nicht viel mehr als ein Add-On zum ersten Teil – allerdings ein sehr unterhaltsames. Wer sich schon länger neues Song-Material zum Trommeln gewünscht hat, bekommt hier eine gelungene Song-Auswahl sowie nette neue Minispiele zum recht fairen Mid Price. Für den nächsten Teil dürfen es dann aber ruhig auch wieder ein paar neue Spielideen sein.


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