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Unreal Engine 4 in Entwicklung

Laut Epic Games kein Zusammenhang mit dem Erwerb der Reality Engine. Noch ist die Entwicklungsarbeit an der Unreal Engine 3 nicht beendet und sicherlich nicht der letzte Lizenznehmer verkündet worden, doch auf einer Nvidia-Presseveranstaltung in San Francisco bestätigte Epic Games' Marketing-Chef Mark Rein die Arbeiten am Nachfolger der 3D-Engine. Zudem gab Rein einen kurzen Einblick in Unreal Tournament 2007, das 2006 erscheinen und auf der Unreal Engine 3 aufsetzen wird.
/ Christian Klaß
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Rein zeigte bereits auf der E3 eine interaktive UT-2007-Demo mit detaillierter Umgebung, zumindest in ruhigen Minuten hübsch anzusehenden Gegnern und den steuerbaren Fahrzeugen – darunter ein Panzer und eine Art Buggy. Das zu sehende Waffenspektrum erinnerte an das für Unreal Tournament Übliche, es wurden diverse Energiewaffen gezeigt.

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Beim Spielinhalt soll UT 2007 eine Mixtur aus UT 2004 und dem ersten Unreal Tournament von 1999 sein – der neu hinzukommende Spielmodus Conquest soll eine Mischung aus Assault mit gescripteten Missionen und dem mit UT 2004 eingeführten taktischen Onslaught-Modus mit vielen Fahrzeugen darstellen, was Rein in Aktion zeigte.

Bereits zuvor gab Epic an, dass sich die Front zwischen den Spielergruppen dabei ständig verschieben würde – auch über mehrere Maps hinweg. Letzteres würde aber laut Rein wegen des intelligenten Nachladens nicht zu merken sein. Da Rein nur etwas durch die Gegend rannte, fuhr und ballerte, konnte man sich damit zwar keinen Eindruck verschaffen, doch immerhin zeigte eine Ingame-Zwischenszene, welche weitläufigen Areale möglich sind.

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Unreal Tournament 2007 soll im Jahr 2006 für PC und Konsole erscheinen, die Engine soll voraussichtlich Ende dieses, Anfang nächsten Jahres fertig sein. Welche Mindestvoraussetzungen die Unreal Engine 3 an die Hardware stellt, konnte Rein auf Nachfrage von Golem.de nur ausweichend beantworten. Es stehe noch nicht fest, ob die auf das Direct-X-9-Shadermodell 3 setzende Engine auch DirectX 7 und 8 Hardware unterstützen werde, das werde später entschieden. Ähnliches erklärte Rein bereits in früheren Interviews – es scheint aber sehr wahrscheinlich zu sein, dass man auch "schrottige" DirectX-9-Grafikchips ohne Shader 3.0 unterstütze, womit wohl nicht nur Onboard-Grafikchips gemeint waren.

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Einen eventuellen Software-Rendermodus als zusätzlichen Ausweg für inkompatible Hardware wollte Rein weiterhin nicht ausschließen, doch bei dem Leistungsbedarf der Unreal Engine 3 ist dies wohl eher eine unsinnige Spielerei. Nach der Präsentation der Unreal Engine 3 gab Rein auf Nachfrage durch einen Journalisten zu, dass man bereits die vierte Version der 3D-Spieleengine entwickle. Epic-Chef und 3D-Experte Tim Sweeney arbeiten bereits seit drei Jahren an der Unreal Engine 4, war vom Epic-Marketingexperten zu erfahren.

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Außer, dass es sich um ein geheimes Projekt handle, wollte Rein nicht mehr verraten. Gegenüber Golem.de erklärte Rein etwas später, dass nur Sweeney bisher an der künftigen Engine arbeite, der neu eingekaufte Reality-Engine-Entwickler Tim Johnson soll sein Wissen in die Unreal Engine 3.0 einbringen. Seine Engine habe man nur mitgekauft (und eingestampft), weil man Johnson sonst nicht hätte überzeugen können, zu Epic zu kommen. Die Reality Engine glänzte etwa durch Radiosity-Lichtberechnung. Einige darauf basierende Games werden wohl noch erscheinen, sofern Nvidia nicht die jeweiligen Entwickler zur teureren Unreal Engine 3 drängt. Rein bezeichnete den noch eher unbekannten Johnson als eine 3D-Programmiergröße wie John Carmack (id Software) oder Tim Sweeney und zeigte sich erfreut, ihn sei Mai 2005 im Unreal-Engine-3-Team zu haben.


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