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E-Plus: Mobilcom-Angriff gegen Simyo ist irreführend

Mobilcom wolle Kunden nur vom Kauf des simyo-Angebots abhalten. E-Plus weist die Vorwürfe von Mobilcom als durchweg unbegründet zurück. Mobilcom hatte angekündigt, gegen die E-Plus-Billigmarke Simyo mit einer einstweiligen Verfügung vorgehen zu wollen, da Mobilcom vermutet, E-Plus räume seiner Tochter besonders günstige Konditionen ein.
/ Jens Ihlenfeld
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E-Plus gibt aber an, die Forderung nach Abgabe eines diskriminierungsfreien Angebots für die Diensteanbieter erfüllt zu haben. Die Service Provider, darunter auch Mobilcom, seien zeitgleich mit dem Marktstart von simyo über das neue Angebot informiert worden. Entgegen den Vorwürfen Mobilcoms bestehe keine aus dem Gesetz abzuleitende Verpflichtung für eine mehrwöchige Vorabinformation im Falle neuer Angebote, so E-Plus.

"Die Vorwürfe von Mobilcom sind irreführend und durchweg unbegründet. [...] Die Kunden sollen lediglich vom Kauf des simyo-Angebots abgehalten werden. Scheinbar will der Wettbewerb angesichts des völlig neuen, hoch attraktiven Produkts Unsicherheit stiften", so E-Plus-Chef Uwe Bergheim.

Simyo bietet seit dem 31. Mai 2005 einen Mobilfunk-Tarif an, in dem Kunden rund um die Uhr für nur 19 Cent in alle nationalen Netze telefonieren können. Die SMS kostet bei simyo 14 Cent. Subventionierte Handys gibt es dabei nicht, das Angebot wird ausschließlich über das Internet vertrieben.


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